Austria-Update vom 4. Februar
Google strafft Führungsstruktur, Wintersport hilft ORF 1
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Bei Google werden die Verantwortlichkeiten für Österreich und die Schweiz zusammengelegt, das ATV-Format "Reif für die Liebe" setzt auf einen Promi und für den ORF verlief der Januar sehr stark - vor allem dank Wintersport.
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Google strafft seine Führungsstruktur im deutschsprachigen Raum und legt im Zuge dessen die Verantwortlichkeiten für Österreich und die Schweiz zusammen, das hat der US-Konzern gegenüber dem "Standard" bestätigt. Bislang wurden beide Länder separat voneinander geführt, das ändert sich nun. Die bisherige Country-Direktorin für Österreich, Mosser Maimuna, verlässt Google nach "Standard"-Angaben Ende März. Künftig sollen die Geschäfte des Unternehmens in den beiden Ländern von der Österreicherin Christine Antlanger-Winter geleitet werden - sie sitzt in Zürich. "Die Transformation von Google Austria zu einem gemeinsamen Cluster mit Google Schweiz erfolgt mit tatkräftiger Unterstützung von Maimuna Mosser, die sich mit dem Ende des Integrationsprozesses von ihrer Rolle als Country Director zurückziehen wird", so ein Google-Sprecher.
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Am 18. Februar startet bekanntlich das neue Kuppelformat "Reif für die Liebe" bei ATV, darin stehen ältere Menschen im Mittelpunkt. Nun hat der Sender verraten, welche Menschen an der Sendung teilnehmen werden - und damit sorgte man durchaus für Überraschungen. Zu den Liebessuchenden gehört mit Gitta Saxx nämlich auch ein Promi, sie ist die mit Abstand bekannteste Teilnehmerin des Formats. Darüber hinaus nimmt auch Elizabeth aus dem ATV-Format "Immo Queens" an der Sendung teil. Im Mittelpunkt stehen Petra (57) und Armin (61), die sich jeweils acht Personen aussuchen, mit dem sie mehr Zeit verbringen wollen.
Österreich in Zahlen
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Die ORF-Gruppe hat im Januar einen sehr guten Monatsmarktanteil in Höhe von 39,4 Prozent erzielt - die beiden großen Sender entwickelten sich jedoch unterschiedlich. ORF 1 legte von 14,9 auf 15,8 Prozent zu, der Sender profitierte zum Start ins neue Jahr unter anderem von vielen quotenträchtigen Wintersport-Übertragungen. ORF 2 dagegen legte den Rückwärtsgang ein, blieb mit 20,7 Prozent aber noch immer der erfolgreichste Sender. Vor einem Jahr lag man allerdings noch rund zwei Prozentpunkte höher, damals war der Sender quasi dauernd im Breaking-News-Modus rund um die innenpolitischen Entwicklungen.
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Größter Privatsender war auch im Januar 2026 ServusTV: Mit 3,9 Prozent lief es allerdings so schlecht wie seit rund einem Jahr nicht mehr. Der Jahresstart ist für den Salzburger Privatsender immer etwas schwierig, erfahrungsgemäß läuft es ab dem Frühjahr wieder besser. Bei den 12- bis 49-Jährigen lag ServusTV im Januar bei 3,4 Prozent, hier musste man sich der privaten Konkurrenz von ATV (4,2 Prozent) und Puls 4 (4,9 Prozent) geschlagen geben. Nachdem sich ServusTV im vergangenen Jahr zunächst teils sehr deutlich an ATV vorbeigeschoben hatte, stabilisierte sich der Sender Ende 2025 wieder und zog an den Salzburgern vorbei.
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Über die vier Österreichsender von ProSiebenSat.1Puls4 hinweg, neben ATV und Puls 4 sind das auch ATV 2 und Puls 24, lag der Marktanteil insgesamt bei 7 Prozent. In der klassischen Zielgruppe waren es 11,1 Prozent - das ist ein Plus in Höhe von runden einem Prozentpunkt gegenüber dem Januar 2025. Gut lief es für die Gruppe unter anderem mit "Bauer sucht Frau" und "Forsthaus Rampensau" sowie mit diversen Fußball-Übertragungen.
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Einen schwachen Start ins Jahr erwischte der Boulevard-Nachrichtensender oe24.TV, der sowohl insgesamt als auch bei jungen Publikum auf 0,9 Prozent kam. Bei den 12- bis 49-Jährigen betrug der Rückgang damit einen ganzen Prozentpunkt. Vom Dschungel profitiert hat unterdessen RTL Österreich: Mit 4,2 Prozent Marktanteil lag man im Januar auch deutlich über dem Januar-Wert des vergangenen Jahres, damals waren 3,5 Prozent drin.
Google strafft Führungsstruktur, Wintersport hilft ORF 1
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