© Puls 4
Austria-Update vom 28. Januar

Kiesbauer moderiert "Masked Singer", Kitzbühel räumt ab

 

Puls 4 hat verraten, wann "The Masked Singer Austria" startet und wer die Show moderieren wird. Auch für "Prost Mortem" gibt es einen Sendetermin. Außerdem: Der ORF war mit dem Kitzbühel-Wochenende und seinem Serien-Montag erfolgreich.

von Timo Niemeier
28.01.2020 - 11:55 Uhr

The Masked Singer Austria© Puls4/Ernst Kainerstorfer
Im März meldet sich "The Masked Singer" nicht nur in Deutschland zurück, geplant ist dann auch eine österreichische Version der Erfolgsshow, für die Puls4 praktischerweise das Kölner Studio nutzen wird. Jetzt hat der Sender weitere Details zu der Adaption bekanntgegeben: Zu sehen gibt es "The Masked Singer Austria" demnach ab dem 14. März jeweils samstags um 20:15 Uhr. Spannend ist auch die Wahl der Moderatorin: Arabella Kiesbauer, die seit einigen Jahren schon für ATV die Kuppelshow "Bauer sucht Frau" präsentiert, wird durch die Live-Shows führen, in denen acht Prominente in eigens geschneiderten Kostümen antreten werden. "An den unglaublich arbeitsintensiven Wochen haben österreichische Designer und Schneidermeister liebevolle und aufwändige Kostüme kreiert, die immer einen Touch heimisches Flair verkörpern. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf einmalige Kostüme - made in Austria - freuen", so Senderchefin Stefanie Groiss-Horowitz.


Hanno Settele© ORF/Neuland Film/Lisa Müller
Fernsehjournalist Hanno Settele begibt sich ab März in einer fünfteiligen Reihe im Rahmen der "Dok1"-Schiene am Donnerstagabend auf eine Reise zum Mars. In "Auf zum Mars" geht es darum, dass Österreich eine Kolonie auf dem fernen Planeten besiedelt. Settele wurde darin vom fiktiven Bundespräsident Christoph Grissemann beauftragt, die Dinge auszumachen, die für Österreich stehen und daher mit auf die Reise müssen. ORF1-Chefi Lisa Totzauer verspricht gegenüber "Horizont" "lustige, aber im Hintergrund ernste Fragen zum Selbstverständnis des Landes". Gleichzeitig räumt Totzauer gegenüber dem Branchendienst ein, dass 2019 ein "schwieriges Jahr" war. Zur Erinnerung: 2019 lief es für den Sender so schlecht wie nie zuvor (DWDL.de berichtete). Die Senderchefin bleibt aber zuversichtlich und sagt: "Gerade der Dezember hat uns gezeigt, dass neue Produkte in der Kernzone – wie der satirische Jahresrückblick oder die neue Show ,Fakt oder Fake‘ – gut funktionieren."

Prost Mortem © 13th Street
Eigentlich wollte Puls 4 die Miniserie "Prost Mortem - Die letzte Runde", die man gemeinsam mit 13th Street produzierte, noch vor Weihnachten zeigen. Daraus wurde allerdings nichts, nun gibt es einen neuen Sendetermin. So will der Sender die vierteilige Serie am Sonntag, den 9. Februar, um 20:15 Uhr zeigen. Bei 13th Street war die Serie bereits im Oktober zu sehen. Als Produktionsfirma steht Dor Film hinter dem Format. Für Puls 4 ist es die erste eigenproduzierte fiktionale Krimi-Serie. "Mit Prost Mortem versprechen wir einen packenden Krimi-Abend auf Puls 4. Simon Schwarz und Co. unterhalten mit schwarzem Humor und treffen die österreichische Seele. Das junge und engagierte Team rund um Regisseur Michael Podogil hat ein wunderbares Setting und eine herrliche Geschichte geschaffen", sagt Senderchefin Stefanie Groiss-Horowitz.

Mediaprint© Mediaprint
Bei der Mediaprint, dem Verlag hinter "Kronen Zeitung" und "Kurier", kommt es zu einer Sparrunde, die vor allem den Druckbereich betrifft. Wie der "Standard" zuerst berichtete, will der Verlag etliche Mitarbeiter an eine externe Firma auslagern, dort sollen sie schlechter bezahlt werden als bislang. Betroffen seien demnach mehr als 100 Mitarbeiter. Drucker, die dem nicht zustimmten, wurden zuletzt freigestellt. Sie sollen Sozialplanzahlungen erhalten und dann aus dem Unternehmen ausscheiden. Kündigungen wurden nach Gesprächen von Unternehmensführung, Betriebsrat und Gewerkschaft ausgeschlossen. Mediaprint-Geschäftsführer Christoph Niemöller sagt: "Rahmenbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verändern ist nie einfach, doch ist dieser Schritt für die Zukunft des Unternehmens dennoch notwendig."

ATV2© ATV2
Der kleine Sender ATV2 der ProSiebenSat.1Puls4-Gruppe hat seine Zuschauer zu einem Storytelling-Contest aufgerufen. Kreative Zuschauer können in den Bereichen Spannung Deluxe, Kult Comedy und Filmfestspiele ihre Ideen für Kurzfilme einreichen, pro Bereich wird es einen Gewinner geben. Mit den besten Ideen wird der Sender dann jeweils einen Kurzfilm drehen, der dann auch beim Sender ausgestrahlt wird. 

Österreich in Zahlen 

Puls 4© Puls 4
In der vergangenen Woche hat Puls 4 erstmals das "Family Night Race" gezeigt. Ähnlich wie beim "TV total Parallelslalom" traten darin verschiedene Kandidaten im Parallelslalom gegeneinander an, anders als beim einmaligen ProSieben-Event waren das aber keine Promis, sondern normale Familien. Aus Quotensicht war das Event aber kein Erfolg. In der Spitze sahen nur 135.000 Menschen zu, die Durchschnittsreichweiten lagen noch darunter. Der Marktanteil in der Zielgruppe betrug 4,6 Prozent 

Alles Liebe© ATV
Das neue ATV-Format "Alles Liebe" ist mit guten Quoten gestartet, die erste Ausgabe kam in der vergangenen Woche auf 178.000 Zuschauer. In der werberelevanten Zielgruppe waren damit 9,1 Prozent Marktanteil drin. Allerdings profitierte die Sendung auch sehr vom Vorprogramm: "Bauer sucht Frau" kam dort nämlich auf 296.000 Zuschauer und 15,6 Prozent. In "Alles Liebe" besucht der Andreas Mannsberger Alleinstehende in ihrem Zuhause und erkundet ihre Wünsche und Sehnsüchte. Pro Folge werden jeweils vier Singles vorgestellt - damit erinnert die Sendung sehr an das ORF-Erfolgsformat "Liebesg’schichten und Heiratssachen".

Assinger, Polzer© Screenshot ORF
Das Kitzbühel-Wochenende hat ORF 1 wie erwartet fantastische Quoten beschert. Höhepunkt war die Abfahrt auf der legendären Streif: 1,63 Millionen Menschen sahen sich die ersten 31 Läufer an, der Marktanteil lag bei 76 Prozent. Die gesamte Übertragung erreichte im Schnitt 1,50 Millionen Zuschauer und 72 Prozent, bei den 12- bis 49-Jährigen wurden 68 Prozent gemessen. Die Streif-Abfahrt holte damit die höchste Reichweite seit 2016. Die Übertragung des Super G kam am Freitag bereits auf 652.000 Zuschauer und 57 Prozent Marktanteil. Und beim Slalom sahen am Sonntag in Durchgang zwei 1,39 Millionen Menschen zu, damit erreichte ORF 1 starke 62 Prozent. Auf die Ski-Übertragungen kann sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk damit weiterhin verlassen. 

Wischen ist Macht© ORF/Hubert Mican
Die ORF-1-Serie "Walking on Sunshine" ist am Montagabend überaus erfolgreich in die neue Staffel gestartet. 717.000 Zuschauer sowie 22 Prozent Marktanteil zählte die Produktion zur besten Sendezeit - damit lag sie noch vor der "Millionenshow", die parallel dazu in ORF 2 auf 600.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 18 Prozent kam. Mit diesem Rückenwind konnte dann auch die neue Comedyserie "Wischen ist Macht" überzeugen, wenngleich die Quoten nicht so hoch ausfielen wie bei "Walking on Sunshine". 588.000 Zuschauer und ein sehr guter Marktanteil von 19 Prozent waren für die erste Folge drin, die zweite kam direkt im Anschluss immerhin noch auf 480.000 Zuschauer sowie 16 Prozent.

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