Popstars Girls forever© ProSieben/Bernd Jaworek
Am Donnerstagabend wurde mit "LaViVe" die mittlerweile neunte "Popstars"-Band gekürt - oder besser gesagt: Der letzte Platz in der Band besetzt, denn drei der vier Siegerinnen wurden bereits in den vergangenen Wochen gekürt. Womöglich war ja auch das einer der Faktoren, die dafür sorgten, dass sich kaum ein Finalfieber einstellen wollte. Der Endspurt blieb aus Quotensicht völlig aus - die vier Liveshows waren im Gegenteil sogar der schwächste Part der ganzen Staffel.

Die letzte Sendung lag mit 14,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe zwar erneut klar über dem ProSieben-Schnitt, für "Popstars"-Verhältnisse war das Ergebnis dennoch sehr enttäuschend. Kein Finale, das bei ProSieben zu sehen war, lief je so schwach. Selbst im vergangenen Jahr, als "Popstars" im Verlauf der Staffel bereits Richtung Mittelmaß abgerutscht war, hatte es beim Finale noch einmal für über 17 Prozent Marktanteil gereicht. Insgesamt schauten diesmal 2,13 Millionen Zuschauer zu - damit war das vermeintlich "große Finale" nach absoluter Zuschauerzahl gerechnet gar die zweitschwächste Sendung der gesamten Staffel.

 

 

Wie bereits erwähnt gehörten die vier Liveshows ohnehin zu den schwächsten Sendungen. Schon in der vergangenen Woche sowie Mitte November hatte es nur für 14 Prozent Marktanteil gereicht, lediglich eine der Liveshows kam mit knapp über 16 Prozent Marktanteil auf zufriedenstellende Werte. Über die gesamte Staffel gesehen war "Popstars" aber wieder minimal erfolgreicher als im vergangenen Jahr und mit im Schnitt knapp über 15 Prozent Marktanteil lag das Castingformat natürlich noch klar im grünen Bereich. Aber die besten Zeiten hat "Popstars" anscheinend hinter sich.