Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, in der unter anderem "Horizont" sowie über 100 weitere Fachzeitschriften erscheinen, erwartet in diesem Jahr einen Gesamtumsatz in Höhe von rund 145 Millionen Euro - ein kräftiger Anstieg um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses deutliche Plus rührt allerdings vor allem von Zukäufen her. Übernommen wurde die FVW Mediengruppe, die im touristischen Segment tätig ist. Zudem hat man sich mehrheitlich an der Maleki Communications Group beteiligt und die restlichen Anteile an der Conference Group übernommen. Rechnet man die Zukäufe heraus, bleibt ein organisches Wachstum von rund zwei Prozent übrig, so der Verlag in einer Mitteilung. Über das Geschäftsjahr 2013 hätten sich insbesondere die Anzeigenerlöse positiv entwickeln, die weiterhin die wichtigste Einnahmequelle des dfv bilden.
"2013 war für den dfv ein sehr akquisitionsstarkes Jahr. Aber wir wachsen nicht nur durch Zukäufe, sondern setzen auch auf eigene Neu- und Weiterentwicklungen - immer mit dem Ziel, mit unseren Angeboten Menschen in ihrem Beruf und ihrem Geschäft erfolgreicher zu machen.", so Klaus Kottmeier, dfv-Aufsichtsratsvorsitzender. Angela Wisken, Sprecherin der dfv-Geschäftsführung, sagt: "Wir setzen konsequent auf Inhalte, das ist unsere größte Stärke: Als Spezialisten für bestimmte Berufsgruppen bieten wir Informationen, die in dieser Form oft einzigartig sind. Dabei sind wir fest davon überzeugt, dass gedruckte Medien auch zukünftig eine wichtige Rolle im Medienmix spielen. Gleichzeitig investieren wir in die Entwicklung digitaler Angebote ebenso wie in die Etablierung neuer Fachveranstaltungen."