© Leonine
DWDL.de-Interview mit dem Leonine-CEO

Fred Kogel: "Wetten ist nicht unser Geschäftsmodell"

 

Was führen KKR und Fred Kogel eigentlich im Schilde? Nach Monaten des Rätselns gibt der CEO von Leonine im DWDL.de-Interview erstmals Antworten. Ein Gespräch über Übernahmen, Produktionsgeschäft, die TV-Sender der Holding und die Zukunft des Kinos.

von Thomas Lückerath , München
06.10.2019 - 17:30 Uhr

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Herr Kogel, wie viel Spaß macht es die Branche über Monate hinweg rätseln zu lassen, was Sie mit KKR gemeinsam vorhaben?

So habe ich darüber nie nachgedacht (lacht). Ich war froh als wir im Frühjahr kommunizieren konnten, denn die Vorbereitungszeit bis es überhaupt zu den ersten Transaktionen kam, war lang. Im ersten Quartal 2018 hatten wir mit den Planungen begonnen. Nach der Erstkommunikation war mir klar, dass wir zunächst einmal das Closing abschließen und unsere Vorbereitungen umsetzen müssen und ich mich erst dann weiter zu Leonine äußern will. Uns macht das Gesamtprojekt enormen Spaß und alle hier bei Leonine sind hochmotiviert. Wir erleben einen der wahrscheinlich disruptivsten Umbrüche, seit es Medien gibt. Für mich ist das heute einschneidender und auch spannender als die Einführung des privaten Fernsehens in Deutschland vor gut 30 Jahren. Aktuell ändert sich die Art und Weise, wie Konsumenten Content nutzen, radikal und irreversibel. Alle Veränderungen bergen nicht nur Risiken, sondern eben auch große Chancen. Diese Chancen zu nutzen, aber auch den Markt mit zu gestalten, ist unser Ziel.



Was hat Sie angetrieben, noch einmal in dieser Größenordnung neu zu starten?

Ich bin ein Inhalte-Fanatiker, neben der Musik vor allem im Bewegtbild-Markt, egal ob Kino oder Fernsehen. In meinen fast 40 Jahren in dieser Branche zieht sich die Begeisterung für Content wie ein roter Faden durch meine beruflichen Stationen. Das ist bis heute mein Antrieb.

Der Grundstein von Leonine war die Übernahme der Tele München Gruppe…

Ich stehe mit KKR seit vielen Jahren in einem intensiven Austausch, der zurückgeht auf die KKR-Zeit bei ProSiebenSat.1. Das Projekt Leonine entstand durch Gespräche mit KKR vor weit über einem Jahr im Zuge einer möglichen Transaktion. So sind wir wieder in Kontakt gekommen und haben uns gemeinsam auf ein Konzept verständigt. Der Erwerb der Tele München Gruppe war aber ein ganz wichtiger Baustein, weil wir mit der TMG unser künftiges Geschäftsmodell aus einer Holding mit den drei Bereichen Produktion, Distribution und Lizenzierung heraus entwickeln konnten und das somit einen hervorragenden Ausgangspunkt für uns darstellt. Aber nur die TMG alleine hätte für die gemeinsam mit KKR entwickelte Strategie nicht ausgereicht. Es war von vornherein die Auswahl und damit das Zusammenwirken an Unternehmen, die heute zu Leonine gehören.

"Wir wollen Programmanbieter aller Art bedarfs- und bedürfnisgerecht beliefern können."

Werden die komplett integriert oder agieren sie weiter eigenständig im Markt?

Zunächst einmal steht Leonine für klare Werte, die wir definiert haben: Kreativität ist der Mittelpunkt unserer Arbeit, für gute Programme sind wir bereit die Extra-Meile zu gehen, aber auch Bescheidenheit und Realitätssinn, denn die Kreation von etwas Neuem ist ein demütiger Prozess. Sie starten immer wieder von Neuem vor einem weißen Blatt Papier und suchen nach der einen Idee. Das habe ich 19 Jahre lang bei Harald Schmidt täglich miterlebt. Jeder Kreative kennt das. Wir sind ein Content-fokussiertes Team, das sich gerne darauf einlässt und mit dem Team meine ich die kreativen Köpfe von Leonine, also z.B. Max Wiedemann, Quirin Berg mit W&B Film, Mischa Hofmann, Andreas Zaik und viele weitere tolle Produzenten und Entwickler. Und es werden immer mehr, denn wir haben bereits viele sehr interessante Bewerbungen bekommen, seit wir im Markt unterwegs sind. Wir sind heute schon ein Home for Talents. Und das zieht, um ihre Frage zu beantworten, im vierten Quartal 2020 mit allen Beteiligungen an einen gemeinsamen Standort – ein kreatives Loftgebäude - im Münchener Norden. Für mich war von der ersten Sekunde elementarer Bestandteil der Idee Leonine, dass wir alle aus den bisherigen Strukturen zusammenkommen und gemeinsam arbeiten. Die Distributions- und Lizenzhandelsfirmen treten ab Anfang 2020 unter Leonine auf, unsere Produktionsfirmen behalten aber ihre Identität. Diese Marken bleiben im Markt und hinter jeder Firma steckt die gebündelte Kreativität von Leonine.

Und was passiert mit der Produktionsfirma i&u TV in Köln?

Auch i&u TV wird in einigen Bereichen organisatorisch in die Leonine Holding GmbH integriert - etwa in den Bereichen Finance und Legal -, bleibt aber an dem für uns auch sehr wichtigen Standort Köln. Mit Geschäftsführer Andreas Zaik habe ich ein außergewöhnlich gutes Verhältnis. Wir sind uns einig, dass wir auch bei i&u TV einen Wachstumskurs verfolgen wollen, für den wir weitere wichtige Köpfe verpflichten werden.

Was will Leonine eigentlich sein? Medienhaus, Holding? Auf Ihrer Website steht etwas von Leonine Studios?

Ich gebe Ihnen darauf gleich eine kurze Antwort, aber lassen Sie mich herleiten, wie wir uns positioniert haben. Es gibt vier Grundüberzeugungen, die Leonine zu Grunde liegen. Der Mega-Trend schlechthin, der die Dinge irreversibel verändert: Content, und zwar hochwertiger Content, wird zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und auf jedem Device konsumiert. Das ist der Ausgangspunkt. Wir müssen als Firma also dafür aufgestellt sein. Um den steigenden Content-Bedarf decken zu können, braucht es die richtigen Talents, denn Content ist nicht einfach Content. Dieses Home für Talents wollen wir sein - und das unabhängig, nicht angehängt an einen sich selbst am meisten verpflichteten Konzern. Der dritte Ausgangspunkt: Wir brauchen Top-Content aller Art, also Kino und Fernsehen, short form und long form, sowohl fiktional als auch non-fiktional in Entertainment, Show und Infotainment, Lizenzinhalte und Eigenproduktionen. Vierte Voraussetzung: Wir müssen darauf eingestellt sein, dass wir national und international produzieren und wir müssen im Entertainment und Infotainment live produzieren können. Die Zeiten eines übersichtlichen Marktes sind vorbei, auch dafür müssen wir die Strukturen schaffen. Und jetzt komme ich zu Ihrer Frage zurück: All das müssen wir berücksichtigen, damit Leonine der One-Stop-Shop für Qualitäts-Content wird. Das ist das Ziel, das wir uns vorgenommen haben: Wir wollen Programmanbieter aller Art bedarfs- und bedürfnisgerecht beliefern können.

"Ein reiner Lizenzhandel würde aus meiner Sicht heute eine schwierige Zukunftsperspektive haben. Das muss ergänzt werden durch eigene Produktion."

Leonine ist damit eine Wette darauf, dass der OTT-Boom und die jetzt schon enorme Anzahl an Produktionen nachhaltig weiter steigt…

Wetten ist nicht unser Geschäftsmodell. Ich mache mir aus mehreren Gründen keinerlei Gedanken über einen abnehmenden Content-Bedarf. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir noch sehr lange sehr viel Freude am Free-TV haben werden, wenn es das lineare Fernsehen schafft, mit verlässlichen Programmierungen und v.a. auch immer mehr live-Events setzen zu können. Wir sehen gleichzeitig aber die irreversible Entwicklung hin zu mehr OTT-Nutzung. Ich kann Ihnen zwar nicht beantworten, welche OTT-Dienste am Ende das Rennen machen werden, aber die zeitsouveräne Nutzung ist gekommen, um zu bleiben. Sehen Sie: in wenigen Wochen starten Disney+ und andere, die ihren bisher lizensierten Content von Sendern und anderen Plattformen abziehen werden. Das schafft dort ja wieder noch größeren Programmbedarf und da sehe ich uns gut positioniert.

Sie sehen keine Gefahr einer über seriöse Refinanzierung hinaus wachsenden OTT-Blase?

Was hilft immer gegen Gefahren? Eine Portfolio-Strategie. Und Qualität. Unsere Inhalte generieren wir auf zwei Wegen. Ein reiner Lizenzhandel würde aus meiner Sicht heute eine schwierige Zukunftsperspektive haben. Das muss ergänzt werden durch eigene Produktion. Wir können die wachsende Nachfrage nach Inhalten bedienen, egal, in welche Richtung sie sich entwickelt. Natürlich entwickeln wir auch für YouTube, da ist Christian Meinberger, unser Chief Digital Officer, für uns dran und wird im nächsten Jahr erste Produktionen realisieren. Wir sprechen mit Instagram und Facebook. Wir haben mit i&u TV eine Redaktion von Journalisten, mit der wir theoretisch innerhalb von zwölf Stunden eine profilgebende aktuelle Sondersendung á la „Brennpunkt“ für jeden Sender realisieren könnten. Hier sehe ich einen Zukunftsmarkt. Dann haben wir durch die Zusammenführung von Tele München und Universum Film eine Library von über 7.000 Filmen, die pro Jahr um 20 bis 25 handgepickte Filme wachsen soll. Und wir haben an einigen Titeln z.B.  „Terminator“ und „Basic Instinct“ weit mehr als nur die deutschsprachigen Rechte.

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