Wer hätte gedacht, dass es nur zwei Regionen in Deutschland gibt, in denen das öffentlich-rechtliche Fernsehen weniger Marktanteil hat als in Bayern? Und wieso jubelt der MDR, obwohl die Privatsender in seinem Sendegebiet die höchsten Marktanteile in Deutschland erzielen? Das ARD-Jahrbuch liefert zahlreiche interessante Antworten zu den Marktanteilssituationen in einzelnen Sendegebieten. DWDL.de hat dies mal genauer analysiert.Wo also haben ARD und ZDF die meisten die Zuschauer? Die besten Marktanteile erzielten öffentlich-rechtliche Programme im Jahr 2007 im Sendegebiet von SWR und Saarländischem Rundfunk (45,5 Prozent) sowie Hessischem Rundfunk (45,4 Prozent). In diesen Werten sind die Reichweiten aller öffentlich-rechtlicher Programme enthalten. Besonders Das Erste wird im Südwesten gern eingeschaltet: Nirgendwo ist der Gesamtmarktanteil höher als hier mit 14,7 Prozent.
Das umgekehrte Extrem ist das Sendegebiet des MDR: In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen die öffentlich-rechtlichen Programme insgesamt nur auf 41,1 Prozent Marktanteil. Hier sind die Privatsender so stark wie in keiner anderen Region. Doch der MDR kann zufrieden sein. Denn die Abneigung gegen öffentlich-rechtliche Programme trifft hier in erster Linie Das Erste und das ZDF. Der MDR hingegen holt in seinem Sendegebiet mit 8,9 Prozent den besten Marktanteil aller Dritten Programme in ihren Heimatregionen.
Welches Dritte schwächelt am deutlichsten? Es ist der Hessische Rundfunk. Obwohl die öffentlich-rechtlichen Sender in Hessen insgesamt den zweithöchsten Marktanteil in Deutschland erreichen, kann das eigene Dritte Programm davon überhaupt nicht profitieren. Unauffällig in der Fernsehnutzung sind die TV-Zuschauer im Norden, Westen und in Berlin-Brandenburg. In Bayern überrascht - wie schon angedeutet - lediglich die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen Programme nicht stärker dominieren - und die Dritten Programme in Bayern zusammen sogar auf den schlechtesten Marktanteil kommen.
Welches Dritte schwächelt am deutlichsten? Es ist der Hessische Rundfunk. Obwohl die öffentlich-rechtlichen Sender in Hessen insgesamt den zweithöchsten Marktanteil in Deutschland erreichen, kann das eigene Dritte Programm davon überhaupt nicht profitieren. Unauffällig in der Fernsehnutzung sind die TV-Zuschauer im Norden, Westen und in Berlin-Brandenburg. In Bayern überrascht - wie schon angedeutet - lediglich die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen Programme nicht stärker dominieren - und die Dritten Programme in Bayern zusammen sogar auf den schlechtesten Marktanteil kommen.
von 


