Wieder der Komed-Saal im Mediapark, wieder eine Präsentation aus dem Hause ProSieben. Fast könnte man meinen, in Sachen Design und Promotion hat der Münchner Sender ein kreatives Händchen. So sei man mit dem eigenen Sounddesign – basierend auf einem markanten Dreiton als Senderkennung – durchaus erfolgreich. Zwar genieße das Hörbare in unserer Kultur des Sehens einen geringeren Stellenwert als das Visuelle, doch es könne große Effekte erzielen. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich die Augen verschließen lassen, die Ohren hingegen nicht. Für Fernsehsender zum Beispiel dann besonders wichtig, wenn der Zuschauer mal kurz in die Küche verschwindet. Als Beispiel für den effektiven Einsatz von Sound führt Maximilian Kock, Executive Producer Audiodesign bei der ProSiebenSat.1 Media AG das kurze "Pling" an, das bei ProSieben ertönt, wenn am oberen Bildschirmrand Programm- oder Werbehinweise eingeblendet werden. Dieser kurze prägnante Ton lenkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Der Ton gehört zudem unverwechselbar zu ProSieben. So trägt auch der Sound zu einer unverwechselbaren Identität eines Senders bei. Besonders wichtig sei es daher, wie Kock immer wieder betont, Konsequenz walten zu lassen.
Ein Sender sollte ein einmal etabliertes musikalisches Thema beibehalten und nicht - wie zum Beispiel bei Kabel eins in der Vergangenheit geschehen - mit jedem neuen Geschäftsführer einen neuen Sound entwickeln, der mit dem vorherigen nichts gemein hat. Das gelte laut Kock auch für Vorspannmusiken. Das Wissensformat "Galileo" zum Beispiel habe seit 1998 zwar immer wieder eine neue Musik bekommen. Doch das Grundthema blieb stets erhalten.
Auch für längere Titel, die eine Senderkampagne begleiten, solle der Sender auf seine eigene Identität setzen. Ein aktueller Pop-Song, mit dem ein Trailer unterlegt wird, ruft zwar Emotionen beim Zuschauer hervor, er ist aber nicht einzigartig auf den Sender gemünzt. Deswegen schicken die Münchner immer wieder andere aktuelle, dem Haus verbundene Künstler wie Sarah Connor oder Overground ins Rennen, um den "We love to entertain you"-Song zu interpretieren. Die gleiche Forderung, nämlich die nach Konsequenz, stellt Kock auch für die Stimmen eines Senders. So sollten auch die Sprecher möglichst beibehalten werden, um dem Zuschauer Orientierung zu geben und den Sender unverwechselbar erscheinen zu lassen.
Auch für längere Titel, die eine Senderkampagne begleiten, solle der Sender auf seine eigene Identität setzen. Ein aktueller Pop-Song, mit dem ein Trailer unterlegt wird, ruft zwar Emotionen beim Zuschauer hervor, er ist aber nicht einzigartig auf den Sender gemünzt. Deswegen schicken die Münchner immer wieder andere aktuelle, dem Haus verbundene Künstler wie Sarah Connor oder Overground ins Rennen, um den "We love to entertain you"-Song zu interpretieren. Die gleiche Forderung, nämlich die nach Konsequenz, stellt Kock auch für die Stimmen eines Senders. So sollten auch die Sprecher möglichst beibehalten werden, um dem Zuschauer Orientierung zu geben und den Sender unverwechselbar erscheinen zu lassen.
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