Thorsten Beyer steht ab sofort in den Diensten von Banijay Media Germany, dort agiert er als Geschäftsführer für den Bereich Sales & Brand Partnerships, das hat das Unternehmen jetzt angekündigt. In seiner Funktion leitet Beyer nicht nur die gleichnamige Business Unit, er verantwortet auch den weiteren Ausbau des Sales-Teams, die Weiterentwicklung des Direktkundengeschäfts sowie den Ausbau der Zusammenarbeit mit Mediaagenturen. Ziel sei es, das Branded-Entertainment-Geschäft für Banijay Media Germany und die gesamte Banijay-Gruppe in Deutschland weiterzuentwickeln.
Branded Entertainment ist schon in den zurückliegenden Monaten und Jahren für Banijay immer wichtiger geworden. Das geht von einfachen Product Placements bis hin zur Entwicklung, Produktion und Distribution eigenständiger Branded-Content-Formate über verschiedene Ausspielwege hinweg. Entsprechende Formate hat Banijay Media zuhauf umgesetzt bzw. begleitet. Parallel zur neuen Führung will Banijay Media Germany das Sales-Team personell weiter ausbauen.
Der Ausbau des Bereichs Sales & Brand Partnerships ist nach Banijay-Angaben Teil einer Wachstumsstrategie, die man intern als "Brand Horizon" bezeichnet. Unter diesem Titel bündelt Banijay Media Germany Maßnahmen, mit denen das Geschäft mit markenfinanzierten Entertainment-Formaten ausgebaut werden soll. Ein Schwerpunkt liege auf der Weiterentwicklung des bestehenden Direktkundengeschäfts und dem systematischen Ausbau der Zusammenarbeit mit Mediaagenturen, um Branded Entertainment frühzeitig in die strategische Mediaplanung zu integrieren und als skalierbare Kommunikationslösung zu etablieren, heißt es jetzt vom Unternehmen.
Thorsten Beyer kennt den Markt aus unterschiedlichen Perspektiven: Seine berufliche Laufbahn begann er bei IP Deutschland, der heutigen Ad Alliance, wo er zunächst im Produktmanagement und anschließend als Sales Manager Digital Media tätig war. Danach wechselte er auf Agenturseite und übernahm Führungspositionen bei GroupM (heute WPP Media) und dentsu mit den Schwerpunkten strategischer Mediaeinkauf und Commercial Management. Zuletzt war er Chief Commercial Officer und Managing Director von dentsu Austria und verantwortete als Mitglied der Geschäftsführung die kommerzielle Ausrichtung der Agentur mit Fokus auf Strategie, Wachstum und Geschäftsentwicklung.
Unter der Leitung von Thorsten Beyer gliedert sich die Unit Sales & Brand Partnerships künftig außerdem in die beiden Teams "Direct Sales" und "Brand Solutions": Während Direct Sales die Direktkunden sowie die Zusammenarbeit mit Subvermarktern verantwortet, entwickelt Brand Solutions nach Unternehmensangaben "maßgeschneiderte Markenpartnerschaften und -integrationen sowie digitale Produkte".
Zu seinem neuen Job bei Banijay Media Germany sagt Thorsten Beyer jetzt: "Die Grenzen zwischen Content, Media und Werbung verändern sich grundlegend. Gleichzeitig wird die Mediennutzung immer fragmentierter. Für Marken wird es dadurch schwieriger, ihre Zielgruppen mit relevanten Botschaften zu erreichen. Darin liegt die Chance von Branded Entertainment: Als Content Owner können wir Marken flexibel und unmittelbar in passende Inhalte integrieren. Aus meiner Erfahrung auf Vermarktungs- und Agenturseite kenne ich die Anforderungen von Werbekunden und Mediaagenturen sehr gut. Gemeinsam mit unserem Team möchte ich Branded Entertainment einfacher planbar und zugänglich machen und als selbstverständlichen Bestandteil der Mediaplanung etablieren."
Marcus Wolter, CEO und Co-Gesellschafter von Banijay Germany, erklärt, dass man die Zusammenarbeit mit Marken zu einem "zentralen Wachstumsfeld der Banijay Germany" mache. Wolter: "Ich freue mich, dass wir Thorsten Beyer für uns gewonnen haben, um dieses Geschäft gemeinsam mit Christian Nienaber auszubauen und auf die Zusammenarbeit." Der erwähnte Nienaber bleibt unterdessen Geschäftsführer der Banijay-Vermarktungseinheit. Er sagt, Branded Entertainment solle künftig "selbstverständlicher Bestandteil von Mediaplänen sein und nicht erst nachträglich als Sonderprojekt hinzukommen". Dafür wolle man die Zusammenarbeit mit Mediaagenturen ausbauen und den Dialog mit Werbetreibenden intensivieren.
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