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Media-Update vom 17. Juli

"f steht für Fehler": Facebook entschuldigt sich

 

Facebook reagiert auf Skandale und Kritik der letzten Monate mit einer Entschuldigungs-Kampagne und dem Versprechen, sich zu bessern. Außerdem: Die Hälfte der Social-Media-Nutzer kann Werbung und Inhalt nicht auseinanderhalten.

von Uwe Mantel
17.07.2018 - 09:52 Uhr

Facebook entschuldigt sich© Facebook
Datenschutz-Probleme, Fake-News, Hass-Postings - Facebook hat in den letzten Jahren nicht gerade ein gutes Bild abgegeben und ist spätestens seit dem Skandal um Cambridge Analytica in der Defensive. Nachdem u.a. Mark Zuckerberg zuletzt schon mehrfach Fehler eingeräumt und Besserung gelobt hat, möchte man diese Botschaft nun auch bei deutschen Nutzern mit einer Kampagne verankern. In einem TV-Spot räumt man zunächst ein, dass das "f" aus Facebook inzwischen für "Fehler", "fehlendes Vertrauen" und "Frust" darüber, dass das Unternehmen seiner Verantwortung nicht immer gerecht geworden sei, stehe. Die eigentliche Botschaft ist aber natürlich, dass man an einem "besseren Facebook" arbeite und dazu auch schon viele Maßnahmen umgesetzt habe, die man online auf einer eigenen Seite zusammenfasst. Vermittelt werden soll, dass sich Facebook nun stärker als zuvor seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sei. Der TV-Spot wird nun für drei Wochen zu sehen sein, dazu kommen Print-Anzeigen und Digital Out-of-Home-Anzeigen, die bis Mitte September geschaltet werden. Auch online und natürlich auf Facebook selbst kann man den Anzeigen begegnen. Die Kampagne wurde von Wieden+Kennedy Amsterdam entwickelt, die Post Production des TV-Spots lag bei MPC Amsterdam und WAVE Amsterdam (Audio). Die verantwortliche Mediaagentur ist Mindshare.

dreifive© dreifive
Die Agentur Goldbach Interactive will mit einem neuen Namen durchstarten und nennt sich ab sofort dreifive. Die neue Marke soll eigenen Angaben zufolge die Positionierung als Agentur für Performance-Marketing und die Ausrichtung auf die drei deutschsprachigen Märkte reflektieren. Der Name setzt sich aus "drei" und "five" zusammen - die "drei" steht für die Länder Deutschland, Österreich und Schweit und damit für die Standorte der Agentur. Das "five" ist von "high five" abgeleitet. "Wir haben es geschafft, sowohl die individuellen fachlichen als auch kulturellen Stärken der drei Ländereinheiten in unserer neugeschaffenen DACH-Agentur zu vereinen", sagte Managing Director Sascha Frommhund. Sein Kollege Marcel Oppliger ergänzt: "Der länderübergreifende Unternehmensspirit, den wir auch in unseren Kundenbeziehungen täglich leben, wird auch durch die im Namen angedeutete 'High Five'-Geste angedeutet. Daher beschreibt unser neuer Name 'dreifive' bestmöglich das, wofür wir als Agentur stehen.“

Bitkom© Bitkom
Fast jeder zweite Social-Media-Nutzer sagt einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkoms zufolge, dass er Werbung nur schwer von Inhalt unterscheiden kann. Es sind demnach vor allem die Jüngeren, die hier Probleme sehen. Bei den 14- bis 29-Jährigen waren es sogar 56 Prozent, bei den über 50-Jährigen hingegen "nur" 40 Prozent. Fast 80 Prozent der Social-Media-Nutzer hat dabei das Gefühl, dass die Werbung in sozialen Netzwerken in letzter Zeit zugenommen hat, zugleich sagen aber auch immerhin 60 Prozent, dass sie Werbung an dieser Stelle grundsätzlich in Ordnung finden, weil die Dienste dadurch kostenlos sind. Immerhin 29 Prozent entspringen gewissermaßen den feuchten Träumen aller Werber, weil sie auf Werbung in sozialen Netzwerken gar nicht verzichten wollen, weil sie dadurch auf Angebote stoßen, die sie sonst nicht gefunden hätten. Abgesehen davon ist es aber problematisch, wenn Werbung gar nicht als solche wahrgenommen wird. "Insbesondere Surfanfänger sollten daher früh über die verschiedenen Werbeformen wie etwa Produktplatzierungen aufgeklärt werden. Hier sind nicht zuletzt auch die Schulen gefragt, Kinder darauf vorzubereiten, Werbung besser einzuordnen", fordert daher Linda von Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom.

Werbung im Fernsehen© Pixabay/DWDL
Während sich die Werber online bei Viralspots deutlich mehr Zeit lassen können, um ganze Geschichten zu erzählen, geht der Trend bei Unterbrecherwerbung im Fernsehen hin zu immer kürzeren Spots - zumindest in den USA. Einer Studie von "Media Radar" zufolge nahm die Zahl der Fernsehspots mit einer Länge von maximal 15 Sekunden binnen eines Jahres um immerhin 16 Prozent zu, nur fünf oder sechs Sekunden lange Spots gab es sogar zehn Mal so häufig - sie bilden allerdings weiterhin die große Ausnahme. Ähnliches hatte im Juni schon die "Advertising Research Foundation" festgestellt. Bemerkenswert damals war auch die Erkenntnis, dass die Kurzspots eine deutlich höhere Aufmerksamkeit erzielten - was allerdings auch daran lag, dass diese meist zu Beginn oder Ende eines Werbeblocks zu sehen waren.

dmexco© dmexco
Am 7. Dezember könnte es für die Koelnmesse richtig unangenehm und teuer werden: Die ehemaligen dmexco-Manager Christian Muche und Frank Schneider haben die Koelnmesse auf acht Millionen Euro verklagt, der Verhandlungstermin wurde nun auf ebenjenen 7. Dezemeber um 10:30 Uhr festgesetzt. Muche und Schneider haben in der vergangenen Woche vor dem Oberlandesgericht Köln Recht bekommen, dass die fristlose Kündigung Ende 2017 wegen einer angeblichen Verletzung des Konkurrenzverbots "offensichtlich unbegründet" gewesen sei. Die geforderten acht Millionen Euro, die die beiden von der Koelnmesse haben wollen, umfassen offene Honorarzahlungen, eine Gewinnbeteiligung für die Messe in diesem Jahr sowie obendrauf eine Entschädigungssumme.

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