Im Jahr 2023 präsentierte sich erstmals eine neue Allianz für Serienproduktionen in Europa - unter dem Titel "New8" schlossen sich damals acht europäische öffentlich-rechtliche Anstalten - darunter das ZDF - zusammen, um mit gemeinsamer Strategie und Produktion gegen die Übermacht internationaler Streamingdienste bestehen zu können. Nun haben sich die Partner auf eine Verlängerung ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit verständigt.

New8 © ZDF/NRK
Konkret haben ZDF, STV (Schweden), DR (Dänemark), YLE (Finnland), RÚV (Island), NRK (Norwegen), VRT (Flandern / Belgien) und NPO (Niederlande) die Fortführung des Serienabkommens im Rahmen des Göteborg Film Festivals bekanntgegeben. Der Kooperationsrahmen soll demnach "weiterentwickelt und die inhaltliche Zusammenarbeit ausgebaut" werden. Ziel sei es, "die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Serien weiter zu stärken", teilten die Sender am Mittwoch mit.

"'New8' macht sichtbar, welche Programm-Qualität entsteht, wenn starke öffentlich-rechtliche Partner zusammenarbeiten", sagte Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Internationalen Fiktion im ZDF. "Die zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen von Projekten wie 'Die Affäre Cum-Ex und 'Elixir', aber auch die Erfolge der Programme im ZDF-Streamingportal zeigen eindrucksvoll die internationale Stärke und das kreative Potenzial, das in dieser Kooperation steckt."

Neben den genannten Serien entstanden im Rahmen der "New8"-Kooperation Serien wie "Push", "Queen of Fucking Everything", "This is Not a Murder Mystery", "After Benjamin" und "Stenbeck - Die Geschichte eines Medienmoguls". Auch in Zukunft wollen die acht Partnersender eigenen Angaben zufolgen "gesellschaftlich relevante Fragen und Themen in den Mittelpunkt" stellen.