Die Euronews-Gruppe hat im Jahr 2025 einen Umsatz in Höhe von 77 Millionen Euro erzielt. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen ein Rekord-EBITDA sowie das beste Nettoergebnis seit der Gründung des europäischen Nachrichtensenders. Nach Angaben von Euronews konnten damit zugleich die selbstgesteckten Ziele des Strategieplans deutlich übertroffen werden.

In den vergangenen drei Jahren hatte sich die Gruppe neue operative Strukturen verordnet, nachdem über eine lange Zeit hinweg Verluste gemacht worden waren. In einer internen Mitteilung an die Belegschaft erklärte der Vorstand, Euronews habe sich "von einem Unternehmen, das vor unserem Einstieg 200 Mio. Euro Verlust gemacht hatte, zu einem Unternehmen entwickelt, das auf dem Weg zu nachhaltiger und konsistenter Profitabilität ist."

Claus Strunz bei ServusTV © ServusTV Claus Strunz
"2025 haben wir den Turnaround geschafft – wirtschaftlich und journalistisch", sagte Euronews-CEO Claus Strunz. "Publikum und Partner schätzen unseren unabhängigen, neutralen Journalismus rund um die Uhr auf allen Plattformen. Keine andere Medienorganisation erreicht eine vergleichbare Reichweite und audiovisuelle Präsenz in Europa. Unsere Unabhängigkeit ist nicht verhandelbar, und ich danke unseren Teams, deren Engagement Euronews zur Nummer eins unter Europas internationalen Nachrichtenanbietern gemacht hat."

Zuletzt setzte Euronews wieder verstärkt auf Investitionen und eröffnete im vergangenen Jahr unter anderem in Baku, Istanbul und Warschau neue Büros. Zugleich wurden neue Angebote in Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro gestartet. Neu ausgerichtet wurde auch die Video-Distribution. Auf eigenen Plattformen zählte Euronews damit eigenen Angaben zufolge 59,7 Millionen Videoaufrufe sowie 1,77 Milliarden Videoaufrufe über Partner-Plattformen.