In Marl tagen in dieser Woche die Jurys um über die Preisträgerinnen und Preisträger des Grimme-Preises zu entscheiden. Dabei haben sie stets auch die Möglichkeit, über die von den Nominierungskommissionen ausgewählten Produktionen hinaus weitere nachzunominieren. In den Kategorien Fiktion sowie Kinder & Jugend wurde davon nun auch Gebrauch gemacht.

So stößt in der Fiktion die siebenteilige Miniserie "I am the Greatest", die unter der Regie von Nicolai Zeitler und Marlene Bischof entstand, zum Kontingent hinzu. Die sieben kurzen Episoden handeln von sieben Personen, die in Situationen, in denen sie überfordert sind, im Kopf verschiedene Handlungsmöglichkeiten durchspielen und sich dabei immer weiter von der Realität entfernen. Produktionsfirma ist BerghausWöbke Film zusammen mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Arte und der HFF.

In der Kategorie Kinder & Jugend wurde das vierteilige Format "Weitererzählt – Von Freundschaft, Haaren und wahrer Schönheit" aus der Reihe "Schau in meine Welt" zusätzlich noch auf die Nominiertenliste gepackt. Janne und Anouk aus dem Film "Das Mädchen mit den langen Haaren" treffen sich darin sieben Jahren, nachdem Janne der älteren Anouk ihr Haar in Form einer Perücke geschenkt hatte, wieder. Die Haare haben Anouks Problem damals nicht gelöst, beide waren enttäuscht. Folgt nun die Aussprache? Buch und Regie lag bei der Produktion der Produktionsfirma Kurhaus Production in den Händen von Agnes Lisa Wegner.

Insgesamt steigt die Zahl der nominierten Produktionen dadurch nun auf 73. Wer sonst noch Chancen hat, haben wir bereits an dieser Stelle berichtet. Die Entscheidungen fallen nun bereits in dieser Woche, bekanntgegeben werden die Preisträgerinnen und Preisträger dann am 12. März. Die Verleihung im Theater der Stadt Marl folgt am 24. April.