Um das Problem mit den zahlreichen Straßenhunden in den Griff zu bekommen, ist in Rumänien eine regelrechte Industrie entstanden, die sich dem "Hundemanagement" widmet: Massenhaft werden tiere eingefangen, eingesperrt und getötet. Denn seit 2013 dürften laut Gesetz alle Hunde getötet werden, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden. Im Schnitt kassieren die Betreiber der Auffang- und Tötungsstationen dafür 200 Euro pro Tier.
Sie handeln im Auftrag von Gemeinden und werden aus öffentlichen Geldern finanziert. Und es geht wirklich um viel Geld: 2024 sollen es 60 Millionen Euro gewesen sein, eine PETA-Schätzung geht von 1,1 Millionen getöteten Hunden seit Beginn der 2000er aus. Nathan Goldblat, der sich als Creator schon lange im Tierschutz engagiert, will etwas gegen diese organisierte Hundetötung unternehmen und lässt sich dabei von der Produktionsfirma Film Five mit der Kamera begleiten. Entstehen wird eine Dokumentation, die in diesem Jahr bei Joyn und ProSieben zu sehen sein soll.
Golblat deckt der Mitteilung von Joyn und ProSieben zufolge das "mafiöse System hinter den Tötungsstationen" auf. Er organisiert Hunderettungen mit namhaften Influencer:innen und spricht vor EU-Repräsentantinnen und Repräsentanten in Brüssel. Gemeinsam mit Creators, Promis, Tierschutzorganisationen und weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern versucht Nathan die Öffentlichkeit zu mobilisieren, um Rumänien und die EU zum Handeln zu bewegen und auf die Einhaltung bestehender EU-Konventionen zum Tierwohl zu drängen.
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