Ähnlich wie in den zurückliegenden Jahren wird Florian Silbereisen auch 2026 wieder zwei "Schlagerbooom"-Ausgaben moderieren. Eine recht klassische Show wird wie gehabt im Oktober in der Dortmunder Westfalenhalle stattfinden, im Sommer plant die ARD dagegen erneut mit einer Open-Air-Version des Schlagersendung. Anders als in den zurückliegenden Jahren wird diese aber nicht live zu sehen sein, sondern nur als Aufzeichnung. Grund dafür ist König Fußball.
Schon vor einiger Zeit hatten ARD, ORF und Jürgens TV das "Schlagerbooom Open Air" für den 5. und 6. Juni angekündigt, die Show findet erneut im österreichischen Kitzbühel statt. Doch zuletzt machten bereits Gerüchte die Runde, die ARD könnte sich für eine Verschiebung der Ausstrahlung entscheiden. Der Grund: Am Samstag, den 6. Juni, tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in einem Testspiel gegen die USA an. Es ist das letzte Spiel der DFB-Elf vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Wegen dieser außergewöhnlichen Konkurrenzsituation haben sich nun sowohl die ARD als auch der ORF dazu entschlossen, die Ausstrahlung zu verschieben. Während die Live-Show wie gehabt Anfang Juni über die Bühne geht, erfolgt die Ausstrahlung im Ersten sowie im ORF am 27. Juni. Das hat eine Sendersprecherin des Ersten jetzt gegenüber DWDL.de bestätigt. Zuerst hatte "schlager.de" über die Verschiebung der Ausstrahlung berichtet.
"Aufgrund des außergewöhnlich großen Interesses an der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada verschieben wir ausnahmsweise und einmalig die Ausstrahlung des ‘Schlagerbooom Open Air 2026’ mit Florian Silbereisen aus Kitzbühel. [...] So müssen sich Zuschauerinnen und Zuschauer am 6. Juni nicht zwischen dem letzten Freundschaftsspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die USA und dem ‘Schlagerbooom’ entscheiden. Das Publikum vor Ort in Kitzbühel genießt die Show live, alle anderen können sie Ende Juni in voller Länge im TV und im Streaming erleben – doppelte Freude, nicht nur für Fußballfans", heißt es von der ARD gegenüber DWDL.de.
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass beim "Schlagerbooom Open Air" auf eine Aufzeichnung zurückgegriffen werden muss. Als vor wenigen Jahren am Samstag während der Live-Show ein Unwetter über Kitzbühel hinwegzog, griff Das Erste zunächst auf die Aufnahmen der Generalprobe zurück. Als sich die Situation vor Ort entspannt hatte, meldete man sich live zurück.
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