Vom 3. bis zum 10. Mai findet in Wiesbaden zum 22. Mal das Deutsche FernsehKrimi-Festival an, im Rahmen dessen auch wieder zehn Filme um den Deutschen FernsehKrimi-preis konkurrieren. Eine Vorjury hat diese aus 70 eingereichten Produktionen ausgewählt und wurde dabei ausschließlich bei den Öffentlich-Rechtlichen fündig. Mit dabei sind gleich vier "Tatort"-Produktionen, darunter mit "Dunkelheit" der erste Fall des neuen Frankfurter Teams, der Freiburger Fall "Das jüngste Geißlein", sowie zwei noch gar nicht ausgestrahlte Folgen: "Lucys Geburtstag" (Stuttgart) sowie der Franken-"Tatort: Gottesgarten" in veränderter Besetzung.
Ebenfalls noch vor TV-Ausstrahlung im Rennen sind der "Polizeiruf 110 - Sie haben Namen" aus Rostock sowie die Filme "Eierkratz-Komplott" nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Stipsits und "Acht" mit Verena Altenberger und Thomas Prenn. Komplettiert wird das Feld von "Bis es blutet", "Die Verteidigerin - Der Fall Nicola" und "Polizei".
"Der Fernsehkrimi gehört zu den prägendsten und zugleich beliebtesten Erzählformen im deutschen Fernsehen. Die diesjährigen Nominierungen zeigen eindrucksvoll, wie künstlerisch anspruchsvoll das Genre heute ist – und wie vielfältig es gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln kann", sagt Dr.Hendrik Schmehl, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Daneben gibt es auch wieder einen Wettbewerb um die Auszeichnung als Krimiserie des Jahres. Hier sind drei Produktionen im Rennen: Die beiden ARD-Serien "Schattenseite" und "Sternstunde der Mörder" sowie die ZDF-Serie "Take the Money and run" über die Crypto-Queen. "Auch 2026 versammelt unser Wettbewerb sehr unterschiedliche Handschriften und Perspektiven im Genre Krimi", sagt Festivalleiterin Cathrin Ehrlich. "Viele der ausgewählten Filme und Serien eröffnen neue Perspektiven, greifen die Lebensrealitäten junger Menschen auf und widmen sich zugleich Themen wie Trauma und gesellschaftlichen Konflikten. Sie zeigen, wie relevant diese Erzählform heute ist."
Die Nominierungen im Überblick
Fernsehkrimi-Preis 2026
- Bis es blutet (ZDF/ARTE)
Regie: Daniel Sager. Buch: Oskar Sulowski und Daniel Sager. Mit Elisa Schlott und Franz Pätzold - Die Verteidigerin – Der Fall Nicola (SWR)
Regie: Lars-Gunnar Lotz. Buch: Magnus Vattrodt. Mit Andrea Sawatzki und Andreas Döhler - Eierkratz-Komplott (ORF/ARTE)
Regie: Daniel Geronimo Prochaska. Buch: Stefan Hafner und Thomas Weingartner nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Stipsits. Mit Thomas Stipsits und Erika Deutinger - Acht (ORF/ZDF)
Regie und Buch: Marie Kreutzer. Mit Verena Altenberger und Thomas Prenn - Polizei (NDR)
Regie: Buket Alakuş. Buch: Laila Stieler. Mit Levy Rico Arcos und Petra Schmidt-Schaller - Polizeiruf 110 – Sie haben Namen (NDR)
Regie: Franziska Schlotterer. Buch: Florian Oeller. Mit Anneke Kim Sarnau und Lina Beckmann - Tatort – Das jüngste Geißlein (SWR)
Regie: Rudi Gaul. Buch: Ulrike Schölles und Rudi Gaul. Mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner - Tatort – Dunkelheit (ARD DEGETO FILM/HR)
Regie: Stefan Schaller. Buch: Senad Halilbašić, Stefan Schaller, Erol Yesilkaya. Mit Edin Hasanović und Melika Foroutan - Tatort – Gottesgarten (BR)
Regie: Dustin Loose. Buch: Constantin Lieb. Mit Rosalie Thomass und Fabian Hinrichs - Tatort – Lucys Geburtstag (SWR)
Regie: Stefan Krohmer. Buch: Daniel Nocke. Mit Felix Klare und Richy Müller
Krimiserie des Jahres
- Schattenseite (ARD DEGETO FILM/HR/FUNK)
Regie: Özgür Yildirim, Alison Kuhn. Buch: Hanna Hribar mit Jonas Ems nach dessen gleichnamigen Roman. Mit Samirah Breuer und Florian Geißelmann - Sternstunde der Mörder (ARD DEGETO FILM/NDR/HR/SERVUS TV/CANAL+ AUSTRIA/ČESKÁ TELEVIZE)
Regie: Christopher Schier. Buch: Klaus Burck nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohout.Mit Nicholas Ofzcarek und Jonas Nay - Take the Money and Run (ZDFNEO)
Regie: Christiane Balthasar, Florian Schott. Buch: Judith Angerbauer, Boris von Sychowski. Mit Nilam Farooq und László Branko Breiding
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