Zahlen wie diese gibt es für einen österreichischen Kinofilm nur ganz selten: Fast 450.000 Besucherinnen und Besucher strömten seit der Veröffentlichung der Komödie "Aufputzt is’ - Ein Weihnachtsdebakel" seit Ende 2025 in die Kinos, um den Streifen mit Gery Seidl in der Hauptrolle zu sehen. Damit katapultierte sich der von Gebhardt Productions produzierte und von Claudia Jüptner-Jonstorff inszenierte Film auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. Nur "Hinterholz 8" aus dem Jahr 1998 lockte noch mehr Menschen ins Kino.
Bei der Produktionsfirma, die zur Gamma Gruppe und damit zu Beta Film gehört, hat das Fantasien geweckt. Aktuell arbeitet man an einem Remake für den deutschen Markt, das hat Gamma-Geschäftsführer Oliver Auspitz im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de bestätigt. "Für Österreich überlegen wir, wie eine mögliche Fortsetzung dieses Erfolgsfilms aussehen kann", so Auspitz weiter.
Die Komödie handelt von Bauleiter Andi (Gery Seidl), der kurz vor Weihnachten versucht, bei seiner Frau Steffi (Marlene Morreis) und Stieftochter Alma (Mia Plamberger) mit der perfekten Festtagsorganisation zu punkten. Zwischen Bau-Stress, einem ungeduldigen Chef, fehlenden Geschenken und Zollproblemen gerät alles außer Kontrolle – und Andi muss sich mit Hilfe seines Kumpels Bertl (Thomas Mraz) durchs turbulente Weihnachts-Durcheinander kämpfen.
"In dem Film geht es um ein Thema, das es in Deutschland auch so geben könnte", sagt Auspitz gegenüber DWDL.de und begründet damit die Pläne nach einem Remake für den deutschen Markt. Unterscheiden wird sich dann wohl nicht nur der Ort, an dem der Film spielt, sondern auch der Humor. "Der deutsche Humor unterscheidet sich sehr von dem in Österreich", so Auspitz.
Auch sonst ist die Gamma Gruppe ziemlich umtriebig, wenn es um Produktionen geht, die auch in Deutschland zu sehen sind. In der kommenden Woche startet die Neuauflage von "Kommissar Rex" - und das sowohl in Sat.1 als auch im ORF. Er habe sich lange mit der Idee eines Comebacks der Serie beschäftigt, sagt Auspitz - letztlich habe er damit "Türen eingerannt". Die Ursprungssender der Serie seien direkt Feuer und Flamme gewesen. Der Produzent: "Das passiert auch nicht mit jeder Marke, die man wiederbeleben will."
Das komplette Interview mit Gamma-Chef Oliver Auspitz lesen Sie am Donnerstag, den 9. April, bei DWDL.de.
von




