Im Herbst 2025 ist das Team der "Hessenschau" mit einer Pop-Up-Redaktion in Friedberg präsent gewesen. Nun hat der HR das Konzept noch etwas weitergedreht: Zwischen dem 20. und 22. April fahren Journalistinnen und Journalisten der Redaktion in Linienzügen der Hessischen Landesbahn durch das Bundesland, um dort auf die Menschen zu treffen, die in Hessen leben. Vor Ort will man mit ihnen dann darüber sprechen, was sie bewegt. Vor allem will der HR auf diesem Weg auch diese Menschen erreichen, die sonst kein Angebot des Senders nutzen.
Unterwegs sind die Redakteurinnen und Redakteure auf "klassischen Pendlerstrecken" quer durch Hessen. Am 20. April ist die mobile Pop-Up-Redaktion unter anderem zwischen Fulda, Gießen und Limburg anzutreffen, einen Tag später zwischen Siegen, Gießen und Frankfurt. Und am letzten Tag der Aktion fährt das Team zwischen Frankfurt und Kassel. Die "hessenschau im Zug" entstehe mit "freundlicher Unterstützung" von Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Hessischen Landesbahn (HLB), heißt es vom HR. Aber: "Einen gültigen Fahrschein brauchen alle Fahrgäste, die mit an Bord sind".
Neben den Redakteurinnen und Redakteuren des "hessenschau" können Pendlerinnen und Pendler an den drei Tagen in den Zügen aber auch weitere Mitarbeitende des HR antreffen. Am 20. April nimmt etwa das Team von "Fussball 2000" eine Folge ihres Videopodcasts auf, einen Tag später fährt hr1-Moderatorin Simone Reuthal in der Früh von Gießen über Siegen und wieder zurück bis Gießen. Am Dienstag ebenfalls mit im Zug sind You FM-Morningshow-Moderatorin Leni Eckstein und hr4-Reporter Rainer Janke. Und ab 10:15 Uhr steigt auch das "Hallo-Hessen" Team in den Zug. Mittwochs sind die Züge unter anderem auch mit den "Ratgebern" sowie Basti Red und Heike Borufka vom Podcast "Verurteilt!" unterwegs.
"In einer KI-getriebenen Medienwelt sind Nähe und das Gespür für die Menschen, für die wir arbeiten, unsere größte Stärke. Wir wollen sichtbar sein, Journalismus in Echtzeit zeigen und hören, was die Hessinnen und Hessen von uns erwarten", sagt HR-Programmdirektorin Julia Krittian, die ebenfalls in einem der Züge mitfahren wird. HR-Intendant Florian Hager wird am 20. April ab 9:22 Uhr im Zug ab Gießen anzutreffen sein. Er sagt: "Direkter Kontakt vor Ort ist für den hr unverzichtbar - dieses Projekt setzt genau dort an."
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