MFE - MediaForEurope hat am Mittwochabend seine Geschäftszahlen fürs 1. Quartal vorgelegt und dabei die Analystenschützungen hinsichtlich des Betriebsgewinns übertroffen. Auf EBIT-Basis, also vor Zinsen und Steuern, stand ein Plus von 13,6 Millionen Euro, nachdem im vergangenen Jahr pro Forma (also unter Einrechnung der damaligen ProSiebenSat.1-Zahlen) noch ein Minus von 50,1 Millionen Euro verzeichnet worden war. Unterm Strich blieb es zwar bei einem Netto-Verlust, er fiel mit -26,1 Millionen Euro aber geringer als als im Vorjahresquartal, als noch ein Minus von 41,3 Millionen Euro verzeichnet worden war.

Dies gelang durch die Senkung der Kosten - denn die Umsätze waren merklich rückläufig. Insgesamt gingen sie um 4,5 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro zurück, was vor allem an rückläufigen Werbeerlösen lag. Sie sanken konzernweit um 4,2 Prozent von 994,9 auf 952,9 Millionen Euro, was vor allem auf die deutsche Tochter ProSiebenSat.1 zurückzuführen ist. 

Dort lag das Minus bekanntlich bei massiven 9,8 Prozent und damit weit höher als in Spanien, wo das Minus der Werbeeinnahmen nur 3,4 Prozent betrug. Im italienischen Heimatmarkt gelang es sogar, die Werbeeinnahmen minimal um 0,1 Prozent auf 454,5 Millionen Euro zu steigern. Damit war ProSiebenSat.1 zum Jahresauftakt das Sorgenkind im MFE-Konzern.