Das Angebot der Retter-Formate der ARD wird länger: Der SWR hat jetzt die neue Sendung "Die Heli Retter - Ulmer Notärzte im Einsatz" angekündigt. Dabei handelt es sich um eine mehrteilige Doku-Reihe, die ursprünglich mal als Reportage in der "Landesschau" startete. Im vergangenen Jahr wurde die Länge von 15 auf 45 Minuten ausgeweitet. Und das kam beim Publikum offenbar so gut an, dass man daraus nun eine eigene Reihe entwickelt, die speziell in der Mediathek für hohe Abrufe sorgen soll. 

Das neue und von movingpicturez produzierte Format ist ab dem 23. September in der ARD-Mediathek zu sehen, die lineare Ausstrahlung erfolgt ab dem 12. Oktober immer montags ab 21 Uhr im SWR Fernsehen. Inhaltlich geht es in "Die Heli-Retter" um die Crew des Rettungshubschraubers "Christoph 22" am Standort Ulm. Das Kamerateam begleitet die Arbeit des Teams - vom Notruf bis zur Übergabe der Patientinnen und Patienten an den Schockraum.

Als Vorbild hat man sich bestehende Retter-Formate wie beispielsweise "Nachtstreife" oder auch "Feuer & Flamme" genommen. Vor allem das Feuerwehr-Format hat in den vergangenen Jahren einen Siegeszug innerhalb der ARD angetreten, 2025 wurde die erste Staffel des SWR veröffentlicht (DWDL.de berichtete). Für "Die Heli-Retter" hat ein Kameramann die Crew des "Christoph 22" 14 Tage lang begleitet. Weiteres Material wurde mit 360-Grad-Kameras, Drohnen und mehreren Body- und Actioncams gedreht, sodass die Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschehnisse aus der Sicht von Pilot, Notarzt oder auch Rettungssanitäter erleben. 

Ähnlich wie bei "Feuer & Flamme" gibt’s auch bei den "Heli-Rettern" keinen Off-Sprecher, der die Ereignisse einordnet. Stattdessen hört das Publikum Funkdurchsagen, Absprachen des Teams sowie "authentisches Schwäbisch bei Ersthelfenden und Angehörigen". Hinzu kommen im Nachgang geführte Interviews. Darüber hinaus will der SWR in dem Format notärztliche Entscheidungen erklären, ohne dass dafür medizinisches Vorwissen erforderlich wäre.