Das ZDF führt in seinem Streaming-Portal neue "ZDF-Channels" ein. Demnach stehen zum Start mehr als 15 solcher Kanäle zur Auswahl, die nach Angaben des Senders "den Sehbedürfnissen der Userinnen und User Rechnung tragen sollen". Die Channels orientieren sich erkennbar am Trend sogenannter FAST-Channels - mit dem Unterschied, dass sie freilich keine Werbung beinhalten.
Inhaltlich sind die "ZDF-Channels" nach Themen geordnet und bieten etwa "Filme fürs Herz", Krimis oder Naturdokumentationen. Auch ein eigener "Bares für Rares"-Kanal, der non-stop auf Folgen der beliebten Trödelshow mit Horst Lichter setzt, ist im Zuge dessen an den Start gegangen. Die Rede ist von einem kuratierten Angebot, "welches das klassische Fernsehzappen mit den Vorteilen des Streamings kombiniert".
"Mit den neuen 'ZDF-Channels' machen wir das Entdecken unserer Inhalte noch einfacher", sagte Tina Kutscher, Abteilungsleiterin User Products in der ZDF-Direktion Audience. "Ob Krimi, Natur oder Lieblingssendung – Nutzerinnen und Nutzer können sich inspirieren lassen und viele Inhalte zu ihrem Lieblingsthema im Leanback-Modus streamen. So wird unser vielfältiges Angebot für viele User noch leichter zugänglich."
Befüllt werden die Inhalte der einzelnen Channels, die unter dem Menüpunkt "Live & TV" ziemlich prominent angebunden sind, übrigens durch einen Algorithmus. Nach Angaben des ZDF sollen sich die Inhalte täglich verändern. Damit entfällt ein Stück weit die Suche nach einzelnen Sendungen, während zugleich neue Inhalte aus den jeweiligen Themenbereichen entdeckt werden können.
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