Zum 1. Januar 2027 entsteht aus der der Handelsblatt Media Group, dem Tagesspiegel Verlag und der Dieter von Holtzbrinck Medien die integrierte Gruppe Holtzbrinck Media - so viel steht schon seit Juni fest. Verleger Dieter von Holtzbrinck hatte damals Andrea Wasmuth, die ohnehin schon CEO von Dieter von Holtzbrinck Medien und der Handelsblatt Media Group ist, mit der Neuaufstellung seines Medienreichs beauftragt, nachdem er kurz zuvor schon den Verkauf seiner 50-Prozent-Beteiligung an der "Zeit" bekannt gegeben hatte.
Nun hat Andrea Wasmuth das künftige Führungstrio vorgestellt. Sie selbst übernimmt dabei erwartungsgemäß den Vorsitz der Geschäftsführung, der außerdem noch Sebastian Christensen und Stefan Buhr angehören werden. Christensen ist seit 2023 Teil der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group und war zuvor als CFO Mitglied der Geschäftsleitung. Er kam 2019 mit der Übernahme der Mehrheit an der Konferenztochter Euroforum, wo er zuvor als kaufmännischer Leiter tätig war, zur Handelsblatt Media Group. Stefan Buhr ist seit April 2025 Geschäftsführer der Tagesspiegel-Gruppe, zuvor war für die "FAZ", den Spiegel-Verlag und Gruner + Jahr tätig.
Andrea Wasmuth: "Mit der neuen Geschäftsführung bringen wir die zentralen Perspektiven und Kompetenzen für ein modernes Medienhaus in einem Team zusammen. Gemeinsam schaffen wir die besten Voraussetzungen für unsere starken, journalistischen Marken. Ich freue mich sehr darauf, in der neuen Holtzbrinck Media gemeinsam mit Sebastian Christensen und Stefan Buhr und den tollen Kolleginnen und Kollegen der drei Häuser die Zukunft des Journalismus zu gestalten."
Buhrs bisherige Co-Geschäftsführer Nicolas Köhn wird das Unternehmen hingegen zum Jahresende verlassen. Köhn hatte in den vergangenen knapp drei Jahren die strategische, wirtschaftliche und organisatorische Transformation des Tagesspiegels mitgestaltet und in dieser Zeit das digitale Geschäft deutlich ausgebaut.
Andrea Wasmuth: "Nicolas Köhn hat in einer wichtigen Phase große Verantwortung für den Tagesspiegel übernommen und dessen Weiterentwicklung maßgeblich geprägt. Er hat insbesondere die strategische und organisatorische Neuaufstellung sowie die Transformation des Geschäftsmodells mit großer Energie vorangetrieben. Dafür danke ich ihm sehr und wünsche ihm für seinen weiteren Weg viel Erfolg." Köhn kommentiert: "Ich blicke mit Freude und Stolz auf die vergangenen drei Jahre beim Tagesspiegel zurück. Gemeinsam mit einem starken Team haben wir viel verändert und wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Tagesspiegels geschaffen. Dafür bin ich den vielen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in dieser Zeit zusammenarbeiten durfte, sehr dankbar."
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