Das neueste Serienprojekt der Kleinen Brüder erblickt im November das Licht der Welt. Die Impro-Dramedy "Die Friesenjunkies" wird am 6. November in der ARD-Mediathek veröffentlicht, die lineare Ausstrahlung erfolgt am 13. und 14. November, jeweils am späten Abend im Ersten. Deutschlandpremiere feiert die Serie schon am kommenden Freitag, den 25. September, beim FilmFest Hamburg. Das Projekt ist zudem im Wettbewerb um den Hamburg Producers Award "Deutsche Serien" vertreten. 

Für die acht Folgen "Die Friesenjunkies" haben Emil und Oskar Belton, die als Regisseure und Autoren fungieren und mit ihrer Kleine Brüder GmbH auch produzieren, einen prominenten Cast zusammengetrommelt. Die größte Überraschung ist wohl Sylvie Meis, die erstmals überhaupt eine Serien-Hauptrolle übernimmt. Darüber hinaus sind auch noch Martin Brambach, Shadi Eck, Stephan Luca, Marie-Lou Sellem, Peter Kurth, David Schütter, Sönke Möhring, Marc Hosemann und Lera Abova zu sehen. 

Die Spiele spielt in der luxuriösen Entzugsklinik Isebek auf Sylt. Hier treffen Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen aufeinander, die eines gemeinsam haben: Sie wollen ihre Süchte loswerden. Jeder bringt seine Geschichte mit und auch das Klinikpersonal hat seine ganz eigenen Probleme und Konflikte. Der hochsensible Falko (Shadi Eck) kämpft gegen seine Cannabissucht und ist ein notorischer Lügner, die Zwillinge Josef und Otto (Oskar und Emil Belton) sorgen mit ihren Eskapaden für Dauer-Alarm, die impulsive Holly (Lera Abova) und Cyrus (Arman Kashani), Erbe einer reichen persischen Dynastie, bringen zusätzliches Chaos in den Klinikalltag. Der alkoholkranke "Buggi" (Martin Brambach) sucht Gesellschaft und der exzentrische Schauspieler Roland Vestergaard (Stephan Luca), die medikamentenabhängige Madison (Sylvie Meis) und die ehemalige Mode-Ikone Gabi (Nicole Heesters) müssen sich ihren Dämonen stellen. 

Chefärztin Prof. Dr. med. Kowalke (Marie-Lou Sellem) ist Kontrollfreak und der schusselige Psychiater Dr. Mangerius (Peter Kurth) hütet ein Geheimnis. Suchttherapeut Stratlater (David Schütter), Tiefenpsychologin Beiersdorf (Pheline Roggan), Achtsamkeitstherapeut Bornemann (Sönke Möhring) und Psychotherapeutin Jannika (Marie Lina Smyrek) manövrieren durch Krisen und Rückfälle, während die Pflegekräfte Frau Demski (Ute Böhnke) und Emmanuel (Maradona Akkouch) versuchen, die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Emil und Oskar Belton sagen: "Am Ende hat keiner Lust, Geschichten von Menschen zu hören, bei denen alles glatt läuft. Menschen, die in eine Suchtklinik gehen, machen eine harte Zeit durch und stoßen an ihre Grenzen. Es gibt also viel Konfliktpotenzial – und das ist natürlich immer gut für einen Stoff." Die Zwillinge produzieren die Serie im Auftrag von ARD Degeto Film, Radio Bremen und HR für die ARD. Für die Redaktion sind Carolin Haasis (ARD Degeto Film), Christoph Pellander (ARD Degeto Film), Lina Kokaly (Radio Bremen) und Jörg Himstedt (HR) verantwortlich.