Jeden Tag beobachtet Simon Pycha inhaltliche Trends, die auf den Kurzvideoplattformen Instagram und TikTok viral gehen und sammelt sie im Trend-Ticker von DWDL.de. Die chronologische Liste dient als Übersicht für neue Entdeckungen und Inspiration für potenzielle Videoideen (zum Beispiel für Unternehmensaccounts). Um eine möglichst aktuelle Bereitstellung zu gewährleisten, beschränkt sich der Ticker auf die wichtigsten Informationen und führt zu den ursprünglichen Inhalten.
Von "Bebe Blocksberg" bis "Harry Butter": KI-Parodien
Nach dem Hype der KI-Früchte schlagen nun wieder generative Charaktere große Wellen auf Social Media. Im Gegensatz zum Ursprungstrend handelt es sich allerdings um alt-bekannte Persönlichkeiten! Alternierende Film- und Seriencharaktere führen auf TikTok durch ihr eigenes Universum. Anstelle des typischen Plots erleben sie jedoch neue, auf das Publikum zugeschnittene Episoden. Besonders markant ist der Einsatz von Wortspielen, Schimpfwörtern und der Darstellungen von illegalen Handlungen. Fraglich bleibt, ob die Inhalte als künstlerische Anlehnung dienen oder eine rufschädigende Urheberrechtsverletzung darstellen.
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Paare stellen sich dem ultimativen Feminismus-Test
"Wer muss bei einem Date zahlen und gehört die Frau in die Küche?" Der Katalog an Fragen, die Creator sich gegenseitig stellen, soll beweisen, ob der Beziehungspartner ein Feminist ist – oder eben nicht. Nicht jeder Beziehungstest geht positiv aus: für eher konservative Meinungen hagelt es vemehrt Kritik.
"Run run river": User plötzlich Meerjungfrau
Der nächste KI-Trend lässt nie lange auf sich warten: Nach animierten Früchten sowie "vikings hiphop kings an queens" (und der Fortsetzung "viking hiphop gods and queens") verwandeln sich Profile auf TikTok aktuell in mythologische Mischwesen aus Mensch und Fisch. Dafür wird immer die gleiche Animation genutzt, sodass eine uniforme Plattformbewegung entsteht.
Wichtige Frage: Fremdgehen oder einfach nur respektlos?
Beziehungen werden online konstant auf die Probe gestellt. In diesem Fall muss die bessere Hälfte den eigenen moralischen Kompass offenlegen und bewerten, ob bestimmte Szenarien einfach nur unverschämt oder tatsächlich emotionaler Betrug sind. Die Beispiele reichen von alleine feiern gehen, über Kontakt mit Ex-Liebschaften bis hin zu fragwürdigen und hypothetischen Alltagssituationen.
"Mein Speicher ist voll, ich muss ein paar Bilder löschen"
So sicher wie virale Tanz-Choreos und kontinuierliche KI-Bewegungen, auch Trends zeigen wiederkehrende Muster: Im Falle von Nostalgie nehmen sie lediglich eine unterschiedliche Form an. In diesem Fall bespielen User die Plattformen mit alten Videos, für die sie niemals digitalen Speicherplatz frei machen würden. Der emotionale Faktor verhilft den Beiträgen zum interaktiven Hit.
Ja, sie ziehen sich Blümchen aus der Nase
Manche Dinge im Internet lassen sich nur schlecht erklären, dieser Trend ist ein Beispiel. User auf Instagram und TikTok ziehen sich unterschiedliche kleine Pflanzen aus verschiedenen Körperöffnungen. Eine Korrelation zum Mutttertag ist nicht ausgeschlossen.
Beziehungs-Trend: die Liebe ändert alles
Zum Song "Team" von Lorde enthüllen User ihre neuen Leidenschaften seit sie in einer Beziehung sind. Der Inhaltswelle ähnelt im Aufbau dem "meine 5 horror movies"-Trend und legt in einer Liste dar, welche Aktivitäten, Eigenschaften und Verhaltensweisen sich seit dem neuen Lebensabschnitt verändert haben. Besondere Insider sind: ein bestimmter Tag des Monats (an dem die Beziehung gestartet hat und wiederholt zelebriert wird) sowie das Ende "und ich liebe mich selbst", das als Zeichen für Selbstakzeptanz steht.
Scientology Speedruns kommen jetzt auch nach Deutschland
Was bereits in Amerika zu einem riesigen Internettrend wurde, soll nun auch hier stattfinden: User auf Social Media wollen Gebäude der religiösen Organisation stürmen und rufen in Videos mehrheitlich zu "Speedruns" auf. Ziel des Vorhabens ist es, möglichst viel der privaten Räumlichkeiten zu erschließen – obwohl dies rechtlich nicht erlaubt ist. Dafür verschaffen sich eine Vielzahl an Personen unbefugterweise Zutritt zu Scientology-Räumlichkeiten und halten diesen Sprint als Nachweis für Instagram und TikTok auf Kamera fest. Ein tatsächlicher "Raid" einer deutschen Einrichtung wurde bisher noch nicht veröffentlicht, scheinbar sind die Aufforderungen auf Social Media innerhalb der deutschen Startseite bisher als Witz zu verstehen. Es bleibt unklar, ob sich aus dem harmlosen Internethumor doch tatsächliche Aufrufe entwickeln, denen Taten folgen.
Zählen ohne Lautstärke: Wie schwer kann das schon sein?
User auf Instagram und TikTok probieren sich an einer neuen Challenge im Splitscreen: Auf verschiedenen Ebenen wird konstant gezählt, allerdings ohne den eigenen Ton (der vorherigen Aufnahmen) zu höhren. Was auf den ersten Eindruck wie eine Leichtigkeit aussieht, scheint einige Accounts zur Unterhaltung des Publikums wirklich zu verwirren.
"Viking Hiphop Queens and Kings"
Nach dem Wal-Drama folgt bereits die nächste Inhaltsflut: mittels KI-Unterstützung verwandeln sich TikTok-User optisch in Wikinger. Der dazugehörige Sound "North Wind Calls" verzeichnet aktuell über 160.000 Beiträge.
Eine zusätzliche Beobachtung: der massenhafte Einsatz von künstlicher Intelligenz in Form von Sounds und grafischen Adaptionen wird in diesen Teilen der Plattform kaum bis gar nicht hinterfragt. Für eine beachtsame Anzahl an Accounts scheint ebenfalls nicht ersichtlich, dass es sich um KI-generierte Materialien (vor allem in Hinblick auf Songs) handelt.
Enttäuschung hat einen neuen Ausdruck
Georgina Fleur musste ihrem Kind erklären, warum sie heute keinen schönen Badetag einlegen können. Der Story-Ausschnitt geht viral und wird durch Zufall zum neuen Trending-Sound. Mit "Schatz, the beach is closed" drücken User auf Instagram und TikTok ihre Enttäuschung über unveränderbare Tatsachen aus.
Das "Spaßglas" zieht in die Trend-Charts ein
"Das ist euer Zeichen, auch ein Spaßglas zu machen", titelte Influencerin Laura Michelle in ihrem Video. Unter dem neuen Trendbegriff zeigen User auf Instagram und TikTok, welche Süßigkeiten ihnen besonders viel Freude bereiten – und stellen demonstrativ eine Komposition aus allen zuckerhaltigen Favoriten zusammen. Fertig ist das Spaßglas!
Meine Top 5 Horror Movies
Menschen aus meiner Heimatstadt, ein leidendes Tier oder Clubs für 16-Jährige – die Liste der unbequemen Erfahrungen ist lang. Auf TikTok bringen User die Horror-Szenarien nun in eine Reihenfolge und liefern damit eine Aufzählung an persönlichen Tiefen und gesellschaftlichen Kipppunkten.
So viele Statements gab es noch nie
Auf einmal sind sie überall: ernstzunehmende Stellungnahmen von zahlreichen unternehmerischen Accounts. Auf den ersten Blick wirken sie hoch offiziell und vermitteln einen seriösen Eindruck. Doch schaut man genauer hin, steckt dahinter kein wirklicher Eklat. Der Mechanismus: Werbeinhalte erhalten vor allem dann Sichtbarkeit, wenn ein Fehlverhalten durch ein Statement korrigiert werden muss – und das nutzen Firmenaccounts hier bewusst aus.
"Sie liebt Spiderman, aber sie liebt nicht Peter Parker"
Ein Twitch-Ausschnitt von Streamer Marli geht auf TikTok viral: Mit dem Sound verdeutlichen User, dass sie hauptsächlich für ihre Optik bewundert werden, aber die charakterliche Seite weniger Wertschätzung erfährt. Die über 1.000 Beiträge kritisieren damit vor allem die oberflächliche Haltung auf Social Media.
'Wenn du lachst, ist es wahr, dass..."
Diese Challenge ist ein gemeiner Trick: Duos stellen sich innerhalb des Trends gegenseitig Fragen zu ihrer Person und den dazugehörigen Eigenschaften. Die darauffolgende Reaktion verrät, ob der Gegenüber insgeheim glaubt, dass die Aussage einen wahren Kern hat. Thematisiert werden hauptsächlich Meinungen über Körpermerkmale oder Verhaltensweisen.
"Wo sind die ganzen Kommentare hin?"
Das offizielle Limit pro Beitrag in der Kommentarspalte liegt bei 150 Zeichen. Allerdings haben User einen Weg gefunden, transparente Inhalte einzufügen, sodass die Zeilen auf den ersten Blick leer wirken und darauffolgende Interaktionen zunächst verschwinden. Die Verbreitung ist thematisch ungebunden und dient hauptsächlich zur Verwirrung.
Kommentare, die es so nie wirklich gab
Ein neuer Trend schwappt aus internationalen Startseiten über: User lesen in eigenen Videos Kommentare (aus Live-Chats) vor, die so nie veröffentlich wurden. Stattdessen enthüllen die ausgedachten Reaktionen unangenehme oder unterhaltende Wahrheiten über Mitwirkende oder sich selbst. Besonders humorvolle Umsetzungen werden mit Interaktionen belohnt.
Hilfe, ich brauche Ideen für meinen Benutzernamen!
Zahlreiche User rufen zum gemeinsamen Denkprozess auf: In den Kommentaren der Postings sollen Vorschläge für kreative Namensumsetzungen platziert werden – und TikTok enttäuscht nicht. Von "IchKaanNichts" für Kaan und "FernbEdienung" für Edi werden Wortblends reichweitenstark insziniert.
Prioritäten kommunizieren mit dem #123-Trend
TikTok-User haben große Erwartungen: viel Reisen, ein Haus kaufen oder die wahre Liebe finden. Mit den Fotoslider-Beiträgen wird jedoch klar, oftmals kommt etwas dazwischen. Der #123-Trend verdeutlicht, welche Relevanz die Themen im Leben der Influencer einnehmen – und ob sie ihre Pläne dafür ändern würden.
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Trendableitungen: KI-Früchte auf dem ersten Platz
Das Trend Discovery Tool von TikTok listet die Inhaltsflut der KI-Früchte nun auf dem ersten Platz der Charts. (Auf DWDL berichteten wir bereits vor einer Woche über das Revival.) Mittlerweile punkten auch Ableitungen, die von echten Personen umgesetzt werden können: User spielen die Handlungsstränge einfach nach. Das Video von Hannes und Jeremy erreichte mehr als 5,2 Millionen Aufrufe, Karim Jamal generierte 1,1 Millionen Klicks.
Transition-Trend über "MF"
Unter dem Sound "Who's That Calling" von Olga Myko versammeln sich aktuell mehr als 102.000 Beiträge. Daraus wird die Strophe "go easy on my mind – motherfucker" zitiert, welche trendbasiert mit einem optischen Übergang (klassischerweise Bilder oder Videos von früher und heute) unterlegt wird. Um eine Sperre zu umgehen, nutzen User die Abkürzung "MF" für den eigentlichen Text des Liedes. Damit belegt die Audio den 19. Platz der TikTok Trend Discovery Charts.
Der Beziehungstest: "Liebst du mich so sehr, dass...?"
Mit einer neuen Challenge prüfen sich Duos auf Instagram und TikTok gegenseitig. So zählen die Teilnehmenden verschiedene Konditionen auf und erörtern germeinsam, ob sie für den Gegenüber darauf verzichten würden. Beliebte Beispiele sind ein Internet- oder Sportverbot, aber vor allem Eigemheiten der User.
Wiederkehrender Auftritt für KI-Avatare
Seit einigen Tagen verbreiten sich auf Instagram und TikTok erneut KI-Figuren, die an die viralen "Italian Brainrot"-Charaktere erinnern. Die aktuelle Trendwelle visualisiert hauptsächlich personifizierte Früchte und beleuchtet unterschiedliche Handlungsstränge rund um Betrug, Untreue und Ungerechtigkeit.
Trend-Warnung: "I know who protects us"
User zeigen auf TikTok, warum sie keine Angst vor der Zukunft haben, denn sie werden von bekannten Persönlichkeiten oder lokalen Helden beschützt. Aber Achtung: Marken sollten bei diesem Trend besonders vorsichtig sein. Die Ursprungsreferenz bezieht sich auf Dubai-Influencer, die einheitliche Videos über ihre eigene Sicherheit veröffentlichten. Verschiedene Medien berichteten über die Beitragsreihen in Zusammenhang mit Propaganda-Vorwürfen.
Das "10 Spiel" kommt nach Deutschland
Trendeinflüsse kommen oft von außerhalb: Auch in diesem Fall ist das "10 Spiel" erst international beliebt und wird jetzt auf der deutschen Startseite von TikTok umgesetzt. Dafür zählen Duos abwechseld bis zehn, für jeden Durchlauf gibt es eine neue Regel, die anstelle einer Zahl ausgeführt werden muss. Kreative Ideen und popkulturelle Referenzen sind zielgruppig und werden mit Likes belohnt.
Virale Stream-Momente: "Monte man yesss"
Das Aufeinandertreffen von Streamer Timgioh und Montana Black führte zu einem neuen viralen Sound. Die Begrüßung verbreitete sich rasant auf der Plattform und wird als universale Antwort in Kommentaren und Reaktionen rezipiert. Die Trend Discovery Charts von TikTok listen die Influencer sowie Variationen des Hashtags auf verschiedenen Top-Rängen, die Aussage fällt damit in das Basisrepertoire für Memes.
"Was fängt mit J an und hassen wir alle?"
Aus der Trendfrage wurde über Nacht ein viraler Insider: Mit der Veröffentlichung von @king_ruslan42 entwickelte sich ein plattformbasierter Witz über die unbekannten Accounts von Hannah und Jannis, der sich innerhalb der Kommentarspalte des Videos abspielte. Das teilt User in Gruppen, die den Witz verstehen und jene, die ihn verpasst haben. Ebenso trenden Variationen des Ursprungsvideos.
Höher oder niedriger: Errate die Zahl
Challenges für Duos sind auf Kurzvideoplattformen besonders beliebt, sie dienen vorrangig Beziehungsinhalten und Freundschaftstests. In einer aktuellen Abwandlung von "Errate die Zahl" muss die eigene Nummer mithilfe von gezielten Fragen identifiziert werden.
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"Awesome!" – TikTok und die olympischen Namen
Wie in den vergangenen Jahren müssen sich Sportlerinnen und Sportler für die internationalen Wettbewerbe registrieren. Dazu gehört auch eine Tonaufnahme mit der Aussprache des eigenen Namens. Die Art und Weise der Betonung führte bereits auf den offizielen Kanälen der Sportmarken für virale Hits, nun nutzen auch User die Sounds für sich.
Das Glas ist voller Meme-Referenzen
Halbvoll oder halbleer? User füllen das Wasserglas mit verschiedenen Anspielungen auf besondere Ereignisse, bekannte Persönlichkeiten oder plattforminterne Würdigungen. Damit lassen sich Videos humorvoll stilisieren. Das Publikum ist gefordert, die Referenzen je nach Wissensstand einzuordnen.
Epstein-Akten: Fokus auf plattformbekannte Stars
Der Fall "Epstein" dominiert seit zwei Wochen das Plattformgeschehen maßgeblich. Bisher war kein einheitlicher Trend absehbar, stattdessen thematisieren die zahlreichenTikTok-Videos vor allem den (für das Publikum relevanten) Zusammenhang mit popkulturellen Persönlichkeiten. Besonders stark diskutiert wird so beispielsweise die Verbindung zu Stars wie Heidi Klum, plattformunbekannte Gesichter bekommen deutlich weniger Aufmerksamkeit.
In der Instagram-Story: Was denkt KI wirklich über uns?
Mit dem Prompt "create a caricature of me and my job based on everything you know about me" erstellen User kurzerhand Kunstwerke für private Kanäle. Das Resultat ist ein persönlicher Einblick in die eigene Arbeit aber auch eine mögliche Verzerrung der Darstellung auf Basis fehlender Daten. Die Vorlage auf Instagram nutzten bereits 3,4 Millionen Accounts.
„Ebuka hat das!“ – „Nein, Papa hat das!“
Ein grundsätzlich harmloses Reaktionsspiel zwischen Vater und Sohn sorgt für ein neues TikTok-Meme. Dabei will der Junge seine Eltern lediglich davon überzeugen, dass er schneller war. Der Sound und die dazugehörige Trendwelle landen auf dem 14. Platz der Trend Discovery Charts. Die Community äußert jedoch auch Bedenken in Form von Kinderschutz und Hassrede.
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Schnellfassung des klassischen "GRWM": Let's go!
Auch etablierte Formate entwickeln sich auf TikTok weiter. Das klassische "get ready with me" bekommt mit der aktuellen Trendentwicklung als Schnellfassung einen neuen Twist: anstelle ausführlicher Erklärungen wird die Darstellung auf die optische Essenz reduziert – und damit zum humorvollen Kurzschnitt.
Listen-Sammlungen: "Dinge, die uns nicht jucken"
Nutella mit oder ohne Butter? Für viele ist die Wahl total belanglos. Deswegen stellen User auf TikTok ihre Listen mit den für sie irrelevanten Themen vor. Kritik wird dabei vor allem am allgemeinen Mitteilungsbedürfnis auf der Plattform geäußert. Die Punkte schwanken zwischen inhaltlichen Statements und zufälligen Fakten.
But Why? Ganz TikTok trauert um Pinguin(-Meme)
Ein Pinguin ist nicht aufzuhalten. Sein Ziel: die Berge. Der deutsche Regisseur Werner Herzog begleitete in "Begegnungen am Ende der Welt" (2007) das Naturphänomen, das nun die Startseite auf TikTok flutet. Innerhalb der Trend Discovery Charts belegt die Trendwelle den zweiten Platz.
"Owl-Trend": Wie Stars sich als Eulen verhalten
Das Internet bringt stets Kurioses hervor: Mit aktuellen Videos stellen User auf TikTok unterschiedliche Stars als Eulen nach. Dabei imitieren sie typische Charaktereigenschaften und übersetzen sie humorvoll auf animalische Art und Weise. Denkbar sind jedoch auch weitere Abwandlungen, wie beispielsweise Spezifikationen auf Nationen oder ausgedachte Situationen.
Die Renaissance von 2016
Zum Jahresstart gibt es einen Blick zurück: denn 2016 ist genau 10 Jahre her – und in dieser Zeit hat sich wahnsinnig viel getan, allen voran im Bewegtbild. Deshalb teilen User tausendfach sogenannte "Throwbacks" und schwelgen in Nostalgie. Aber: zu jeder großen Plattformbewegung gibt es auch einen Gegentrend, denn damals was nicht alles perfekt.
"Gross-Sachsen" und der "Westbund": Welche Bundesländer passen zusammen?
Als Reaktion auf eine politische Forderung von Markus Söder helfen User mit Vorschlägen bei der Zusammenlegung von unterschiedlichen Bundesländern und kreativen Kompositionen.
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Frame im frame: neue Reaktionsillusion
Für TikTok sind sogenannte "Stitches" alltäglich. Dabei schauen User oftmals gar nicht genau hin – und übersehen, dass es sich in diesem Fall eigentlich um einen realen Hintergrund handelt. Der humorvolle Twist wird dafür mit Likes belohnt.
365 Buttons: "It only has to make sense for me to do it"
Tamara ist die Ikone des Jahreswechsels. In einem Postings, das über Neujahr viral ging, erklärt die unbekannte TikTokerin, dass sie mit Knöpfen das eigene Zeitgefühl verbessern möchte. Die Begründung behält sie jedoch lieber für sich – und trifft damit den Zeitgeist.
UFC-Rematch: Silvester-Trend über Alkohol
TikTok-User haben viel vor: Zu Silvester sagen sie dem Alkohol den Kampf an. Mit Hilfe von KI wird dafür das passende Challenge-Design im UFC-Stil kreiert. Der Trend wird vor allem als Fotokarussell umgesetzt. Da die Kurzvideoplattform etwaige Genussmittel stark reglementiert, sind kreative Umsetzungen gefragt.
“vocal stims”: Wenn Sounds im Kopf bleiben
Welche Trends gehen nicht mehr aus dem Kopf? Viele TikTok-Fans wiederholen bestimmte Phrasen aus viralen Inhalten dauerhaft im Alltag. Das Phänomen hat nun einen neuen Namen: “vocal stims”. Unter dem Hashtag werden die beliebtesten Töne zusammengefasst.
Kennt hier jemand Gabriel Pasternak?
Der Film “Wild Tales – Jeder dreht mal durch!” erlebt auf TikTok ein Revival. Eine der Schlüsselszenen wird innerhalb der Kurzvideoplattform reproduziert und sorgt aufgrund der Kontextlosigkeit für Furore.
Eine neue Zeitrechnung: Jules Brustverkleinerung
“Julesboringlife”, eine der größten TikTokerinnen Deutschlands, teilte den Prozess ihrer Brustverkleinerung mit ihrer Community. Nach der Operation mokieren diverse User die Darstellung und fügen den Zusatz “XY seit Jules Brustverkleinerung” an alltägliche Aktivitäten an.
Eigene Erfolge feiern: der Achievement Cake
“Ich habe dieses Jahr ein Haus gekauft!” – das passende Schildchen wird auf den Kuchen im Mittelpunkt des Videos platziert. Bei der Inhaltswelle handelt es sich um eine Abwandlung des “Hear me out”-Trends, bei dem ebenfalls Kuchen zum Einsatz kam.
เสียงต้นฉบับ: Say it on the beat!
Passend zum Rhythmus müssen die Darstellungen des Geschicklichkeitstrends benannt werden. Seit dem Start der viralen Verbreitung gibt es diverse Abwandlungen, bestehend aus Sound, unterschiedlichen Sprachen oder humorvollen Umsetzungen. Ein starker Reichweitenfaktor ist die universale Rekonstruktion. Der originale Sound verzeichnet aktuell über 98.000 Videos.
“Welche Influencer hast du blockiert und warum?”
Blick durch das Schlüsselloch: User enthüllen, welche Accounts sie von ihrer eigenen Startseite verbannt haben. Die Gründe sorgen innerhalb der Kommentarspalten für rege Beteiligung.
Private vs. public Story: Social Media als Fassade
Wie viel Unterschied macht das Publikum? User zeigen sich in verschiedenen Kontexten und betonen so den Unterschied zwischen engen Bekannten und der öffentlichen Selbstdarstellung.
“So come on superman”: Sag deine dumme Zeile!
Zum Sound von “the less I know the better” zeigen TikTokerinnen und TikToker ihre lustigsten Momente oder bekannte Phrasen.
#BoomChallenge: “Schiffe versenken” auf Social Media
Mit einem improvisierten Spielfeld aus Leckereien wählen Duos die jeweiligen Gewinn- und Verlust-Positionen aus. Anschließend wird gespielt: Wer als erster alle eigenen geflaggten Bereiche eliminiert, verliert.
Teaching you how to: Internationaler Tanz-Trend
Fußball, Basketball oder Tennis – diese Videoidee startet mit den typischen Bewegungen einer Sportart und endet mit überraschend wilden Moves. Alle Inhalte werden unter dem gleichen Sound gesammelt.
Der Winter nervt: Sommer-Nostalgie im Bildslider
“Berufsschule, Stress, 17 Uhr dunkel, kalt”, titeln diverse Accounts mit einem Fotokarussell auf TikTok. Darauf folgen Bilder aus dem vergangenen Sommer, wo noch alles unbeschwert scheinte. Die gefühlige Beitragsart ist leicht reproduzier- und anpassbar.
Spieglein, Spieglein an der Wand: Wie ähnlich sehen wir uns?
Geschwister beweisen auf der Kurzvideoplattform wie ähnlich sie sich sind. Dafür nutzen User den Sound von dem Rapper Haftbefehl.
#EyeChallenge: Blicke sagen mehr als Tausend Worte
“Coca Cola, Red Bull, Eistee”, TikTokerinnen und TikToker zeigen mit ihren Augen, was ihnen besonders gefällt. Öffnen alle die Augen, ist es ein Match! Verschiedene Sounds behandeln unterschiedliche Themen, darunter Lieblingsrestaurants, die besten Snacks oder bestimmte Aktivitäten.
Aus Solidarität: Warum auf TikTok zahlreiche Profile lila sind
Anlässlich des G20-Gipfel ändern hohe Accountzahlen das eigene Profilbild in eine gefärbte Version. Angestoßen wurde die Aktion durch "Women For Change" mit Verweis auf die hohe Femizidrate in Afrika.
Virale Content-Skits: Was hast du dir schon mal in den Ar*** geschoben?
Eine Flöte, ein Klavier und eine Geige? TikTokerinnen und TikToker stellen ihren Kontakten eine böse Falle: die Antworten auf eine harmlose Frage werden nach dem Intro in ein falsches Licht gerückt – zur Belustigung des Publikums. Aufgrund der einfachen Reproduktion verbreitet sich der Inhalt rasant auf verschiedenen Kanälen.
Falschnachrichten auf TikTok: KiKa soll abgeschaltet werden
Diverse Influencerinnen und Influencer berichten von bevorstehenden Änderungen im Fernsehprogramm und verfallen in nostalgische Erinnerungen. Allerdings handelt es sich dabei um Falschnachrichten. (DWDL.de berichtete)
Going back to Honolulu: Straßenschilder im TikTok-Fokus
TikTokerinnen und TikToker hängen sich an Laternen und Metallgerüste und lipsyncen den Text zum viralen Hit von Kid Cudi. In Hamburg und diversen anderen Städten kommt es dadurch zu Sachbeschädigung. Aufgrund der einfachen Reproduktion verbreitet sich der Inhalt rasant auf verschiedenen Kanälen.
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