Die nächsten Preisträger des Blauen Panthers 2026 stehen fest: Franz Hinterbrandner und Max Reichel  erhalten die Auszeichnung in der Kategorie "Bestes Factual-Entertainment-Format" für ihre ARD-Reihe "In höchster Not - Bergretter im Einsatz". Die Jury sieht in der Produktion die Weiterentwicklung klassischer Retterformate zu einem "modernen, bildgewaltigen Blaulichtformat", das durch die Ausstattung der Retterinnen und Retter mit Bodycams und 360-Grad-Kameras ein "fesselndes Live-Gefühl" vermittle und die Einsätze hautnah erlebbar mache. 

"Auch die Bergwelt ist weit mehr als nur Kulisse: Sie wird zum eigenständigen Protagonisten. Kaum ein anderer Einsatzort kann innerhalb weniger Minuten sein Gesicht so drastisch verändern - vom idyllischen Ausflugsziel zur lebensgefährlichen Naturgewalt. (...) Gleichzeitig gelingt es dem Format, gesellschaftlich relevante Themen organisch einzubinden. (...) "In höchster Not - Bergretter im Einsatz" setzt damit neue Maßstäbe im Genre der Blaulichtreihen", heißt es in der Begründung.

Franz Hinterbrandner, Geschäftsführer der Timeline Productions, dankte nicht nur seinem Film- und Produktionsteam, sondern fügte hinzu: "Dieser Preis gehört vor allem den Menschen, deren Geschichten wir erzählen durften: den Frauen und Männern der Bergwacht, die rausgehen, wenn andere nicht mehr weiterkommen. Menschen, die helfen und retten - oft ehrenamtlich, aus Überzeugung und mit einer unglaublichen Leidenschaft. Wir durften ihnen ein Stück weit über die Schulter schauen. Der Blaue Panther ist für uns deshalb mehr als ein Fernsehpreis: Er ist eine Würdigung des Ehrenamts und all jener, die helfen, wenn es wirklich darauf ankommt. Danke, dass ihr da seid, wenn andere euch brauchen."

Der Blauen Panther für die beste investigative Leistung geht an Nathan Goldblat für seine Dokuserie "How to kill a puppy and get rich - Die Hunde-Mafia", die er mit Film Five für Joyn/ProSieben produziert hatte. "Die Serie deckt die grausamen Machenschaften hinter einem System auf, das aus dem Leid von Straßenhunden Profit schlägt. Damit macht Nathan Goldblat ein Thema sichtbar, das bislang kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhalten hat", so die Jury.

Goldblat kommentiert: "Ich freue mich unendlich! Der Blaue Panther, gerade in der Kategorie Journalismus und Information, ist für mich eine ganz besondere Auszeichnung. Die Dokumentation ist mein erstes Projekt in so einer Größenordnung. Als Neuling zeigt mir dieser Preis, dass wir den hohen Qualitätsanspruch, den ich an das Projekt hatte, erreicht haben. Ein unendliches Danke an die Seven.One Entertainment Group, die die Umsetzung finanziell ermöglicht und an uns geglaubt hat, und natürlich an das gesamte Team, ohne das so etwas niemals möglich gewesen wäre!"

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