Zunächst mal die gute Nachricht für RTL: Mit "Inside dm & Rossmann" kam der Sender zwar auch beim jungen Publikum nicht gegen "Aktenzeichen XY" an, war aber in der Primetime sowohl bei den 14- bis 49-Jährigen als auch bei den 14- bis 59-Jährigen der stärkste Verfolger des ZDF. Bei genauerem Hinsehen fällt die Bilanz trotzdem etwas ernüchternd aus - und bedanken darf man sich dafür nicht zuletzt bei der hausinternen Programmplanung.

Die hielt es für eine bestechende Idee, bei RTL einen Blick hinter die Kulissen von dm und Rossmann zu zeigen, während gleichzeitig Vox "Ready for Take-Off - Hinter den Kulissen von Eurowings" im Programm hatte. Und auf den WDR hat wohl auch niemand geachtet: Dort lief um 21 Uhr zu allem Überfluss auch noch eine Wiederholung von "Die Tricks von dm und Rossmann".

Die Folge: Mit 8,4 Prozent Marktanteil landete "Inside dm & Rossmann" bei den 14- bis 59-Jährigen unter dem RTL-Senderschnitt und lag damit auch unter dem, was RTL im Frühjahr noch mit den Folgen zu Obi, AIDA, Ikea und Ferrero erzielen konnte. Bei den 14- bis 49-Jährigen stand die gestrige Drogeriemarkt-Folge mit 12,0 Prozent besser da als in der erweiterten Zielgruppe, auch da wurden die Werte aus dem Frühjahr aber nicht ganz erreicht. Insgesamt hatten im Schnitt 1,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet.

"Ready for Take-Off - Hinter den Kulissen von Eurowings" blieb zur gleichen Zeit bei Vox unter dem Soll: Hier reichte es nur für 5,2 Prozent Marktanteil in der klassischen und 4,3 Prozent in der erweiterten Zielgruppe - allesamt Werte unter dem Vox-Schnitt. Insgesamt hatten im Schnitt 0,55 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet. Um 21 Uhr lief dann wie erwähnt auch noch "Die Tricks von dm und Rossmann" im WDR. Die Sendung dort verfolgten 0,62 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.