Brandaktuell: Die Pläne von ProSieben

Das Papier mit dem Titel "Der Herbst kann kommen!" verrät einige Planungen des ProSieben-Chefs. Wie Paalzow bereits selbst vor einigen Wochen feststellte, so steht es auch erneut in diesem Papier: "Nachmittagsprogrammierung nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig".

Beim Thema DayTime ist Paalzow sicher: Der Zuschauer will „kein Bügelfernsehen mehr“, deshalb setze man bei ProSieben in Zukunft auf Doku Soaps, Service bezogene Magazine, Moral-Court- Shows und Genre Talks. Letzteres wird im Dokument nicht weiter erläutert. Paalzow rückt merkbar von seiner Ankündigung ab, Court-Shows ins Programm aufzunehmen, die ihm vor einigen Wochen scharfe Kritk einbrachte. Mittlerweile seien nur noch Moral-Court-Shows (im Stile von "Zwei bei Kallwass") geplant.

Desweiteren kündigt Paalzow stolz „die größte Entwicklungs- Offensive in der Geschichte unseres Senders" an und meint damit das ProSieben-Engagement im Comedybereich. ProSieben teste gerade zehn Comedy-Formate sowie weitere zehn für das Nachmittagsprogramm.

Paalzow gänzlich unbescheiden über seinen Sender: „ProSieben steht für das große Staunen, für das Gefühl, erstmals zum Broadway zu kommen oder am Times Square zu stehen“

Und damit die Änderungen und Investionen auch bemerkt werden, startet ProSieben Ende Juli eine neue, viele Millionen Euro teure dreimonatige Werbekampagne mit Plakate an Bushaltestellen, Printanzeigen und TV-Trailer innerhalb der Senderfamilie. Der neue Slogan: „Entertainment XXL: Welcome to ProSieben City“