Foto: ZDFZDF-Intendant Markus Schächter kündigte bei den Beratungen des Haushaltsplans 2009 an, die Programminvestitionen im kommenden Jahr zu verstärken. Man wolle unter anderem mit fundierter politischer Berichterstattung im Wahljahr "Qualitätsstandards setzen".

Finanzprobleme hat man beim ZDF jedenfalls offenbar nicht. So könne man komplett schuldenfrei in die neue Gebührenperiode gehen, was man "frühzeitig ergriffenen umfangreichen Wirtschaftlichkeits- und Sparmaßnahmen" zu verdanken habe.

Das kommende Jahr will das ZDF mit einem Gewinn von 16,1 Millionen Euro abschließen - was nicht ungewöhnlich ist, weil es sich um das erste Jahr der neuen Gebührenperiode handelt. Dort werden in der Regel Überschüsse erwirtschaftet, um die Preissteigerungen am Ende der Gebührenperiode ausgleichen zu können. Insgesamt erwartet das ZDF Einnahmen, die erstmals knapp die Zwei-Milliarden-Grenze überschreiten. Nun wolle man einen in den vergangenen Jahren entstandenen Stau bei den Sachinvestitionen durch ein strategisches Investitionskonzept schrittweise auflösen.