Die Intendantinnen und Intendanten der ARD haben sich während ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch in München auf strukturelle Veränderungen bei der Berichterstattung zu den sportlichen Großereignissen Fußball-EM und -WM, sowie die Olympischen Spiele geeinigt. Wurden die Übertragungen bisher jeweils von dem Sender verantwortet, der das ARD-Korrepsondentenbüro am jeweiligen Austragungsort führt, so werden die Zuständigkeiten nun fest auf federführende Landesrundfunkanstalten übertragen.Die Intendantinnen und Intendanten einigten sich einstimmig darauf, die Berichterstattung zur Fußball-WM dauerhaft dem SWR zu übertragen, der sich bereits um die WM 2010 in Südafrika kümmert. Fußball-Europameisterschaften übernimmt künftig der WDR. Um die Olympischen Sommerspiele kümmert sich künftig der NDR. Die Olympischen Winterspiele werden bei BR oder MDR angesiedelt.
"Dadurch wird kontinuierlich und effizient Erfahrung und Kompetenz in den Produktions-, Technik- und Redaktionsbereichen der zuständigen Landesrundfunkanstalten aufgebaut, die dem Programm nutzt und langfristig Kosten reduziert", sagte der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust (SWR) zur neuen Struktur.
Während ihrer Sitzung am Mittwoch verständigten sich die Sender-Chefs auch über das gemeinsame Vorgehen in Sachen Drei-Stufen-Test, der mit Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrages für alle digitalen Angebote von ARD und ZDF gesetzlich vorgeschrieben sein wird.
So legten die Intendantinnen und Intendanten nun formale Kriterien für die Konzepte ihrer Telemedien fest, die an die jeweiligen Rundfunkräte übergeben werden sollen. Die bis dato elf Telemedienkonzepte - darunter zum Beispiel "tagesschau.de", "sport.ard.de" und "daserste.de" - sollen in ein Gesamtkonzept eingebettet werden. Die Vertantwortung für die einzelnen Konzepte liegt beim jeweils federführenden Sender, dessen Rundfunkrat das Konzept dann der entsprechenden Prüfung unterzieht. Für bestehende Angebote - inklusive des Teletextangebots - müssen die einzelnen Test bis zum 31. August 2010 abgeschlossen sein.
Im Drei-Stufen-Test werden bestehende und neue Angebote hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Mehrwerts beurteilt. Es soll überprüft werden, in wie weit ein neuer Programminhalt - so zum Beispiel ein neues Internet-Angebot - den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft entspricht, wie es qualitativ zum publizistischen Wettbewerb beiträgt und welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist.
Für die anstehenden Testverfahren rechnet die ARD insgesamt mit Kosten in Höhe von fünf Millionen Euro, die aus den laufenden Etats der Landesrundfunkanstalten bestritten werden sollen. In der vergangenen Woche gab der NDR bekannt, dass deren Rundfunkrat den ersten Test bereits abgeschlossen und für die Internet-Mediathek des Senders grünes Licht gegeben hat.
Während ihrer Sitzung am Mittwoch verständigten sich die Sender-Chefs auch über das gemeinsame Vorgehen in Sachen Drei-Stufen-Test, der mit Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrages für alle digitalen Angebote von ARD und ZDF gesetzlich vorgeschrieben sein wird.
So legten die Intendantinnen und Intendanten nun formale Kriterien für die Konzepte ihrer Telemedien fest, die an die jeweiligen Rundfunkräte übergeben werden sollen. Die bis dato elf Telemedienkonzepte - darunter zum Beispiel "tagesschau.de", "sport.ard.de" und "daserste.de" - sollen in ein Gesamtkonzept eingebettet werden. Die Vertantwortung für die einzelnen Konzepte liegt beim jeweils federführenden Sender, dessen Rundfunkrat das Konzept dann der entsprechenden Prüfung unterzieht. Für bestehende Angebote - inklusive des Teletextangebots - müssen die einzelnen Test bis zum 31. August 2010 abgeschlossen sein.
Im Drei-Stufen-Test werden bestehende und neue Angebote hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Mehrwerts beurteilt. Es soll überprüft werden, in wie weit ein neuer Programminhalt - so zum Beispiel ein neues Internet-Angebot - den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft entspricht, wie es qualitativ zum publizistischen Wettbewerb beiträgt und welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist.
Für die anstehenden Testverfahren rechnet die ARD insgesamt mit Kosten in Höhe von fünf Millionen Euro, die aus den laufenden Etats der Landesrundfunkanstalten bestritten werden sollen. In der vergangenen Woche gab der NDR bekannt, dass deren Rundfunkrat den ersten Test bereits abgeschlossen und für die Internet-Mediathek des Senders grünes Licht gegeben hat.



