Foto: Axel SpringerNachdem Springer trotz Krise im vergangenen Jahr ein Rekord-Ergebnis eingefahren hat, zeigt sich der Konzern spendabel und legt ein Aktienbeteiligungsprogramm für seine Mitarbeiter auf, wie Springer-Chef Mathias Döpfner am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens ankündigte.

So bietet das Unternehmen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Axel Springer AG sowie der 100-prozentigen Töchter, die seit mindestens 1. Mai ununterbrochen für bei Springer beschäftigt sind, vier Gratisaktien an. Eine Aktie ist derzeit an der Börse rund 58 Euro wert. Berechtigt sind nach Unternehmensangaben maximal rund 8.000 Personen.

Darüberhinaus können alle Mitarbeiter, die Zielvereinbarungen für das Jahr 2008 abgeschlossen und ihre Probezeit bis spätestens 1. Mai 2009 beendet haben, ihren individuellen Bonus ganz oder zu 50 Prozent in Aktien umwandeln. In diesem Fall legt Springer noch einen Zuschuss von 30 Prozent bei einer 100-prozentigen Umwandlung bzw. 15 Prozent bei einer 50-prozentigen Umwandlung oben drauf.

Das Bonus-Programm ist als einmalige Maßnahme zu sehen und gilt somit nur für dieses Jahr. Durch die Maßnahme wolle man seine Mitarbeiter "noch stärker mit Axel Springer verbinden", so Döpfner. "Durch das Gratisaktienprogramm und das Aktienbeteiligungsprogramm können wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zur Erfolgsbeteiligung unmittelbar am Unternehmenserfolg und der zukünftigen Wertsteigerung teilhaben lassen."