Foto: Discovery Networks DeutschlandDer neue Frauensender Sixx, den die ProSiebenSat.1 Media AG im Frühjahr an den Start schicken will, soll laut Free-TV-Chef Andreas Bartl eine "Spielwiese für neue Ideen" in der Werbung werden. Entsprechend wird der Sender ohne klassische Werbung auskommen müssen. Stattdessen soll das Programm, das aus US-Serien und US-Talks, wie zum Beispiel dem von Oprah Winfrey besteht, über neue Sonderwerbeformen finanziert werden. Einen entsprechenden Bericht des Branchenmagazins "Kontakter" bestätigte ProSiebenSat.1 am Montag gegenüber DWDL.de.

Um die Vermarktung von Sixx kümmert sich ein dreiköpfiges Team der ProSiebenSat.1-Werbetochter AdFactory. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr gegründet wurde, hat Kreation, Konzeption und Umsetzung integrierter, crossmedialer Kampagnen im Leistungskatalog. Um die Geschicke des neuen Senders zu leiten, wird Katja Hofem-Best, Sixx-Chefin und Senior Vice President Factual des Fernsehkonzerns, auf bereits vorhandene Mitarbeiter der Gruppe zurückgreifen.
 

 

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Hofem-Best könne "voll auf die senderübergreifende Struktur der der German Free TV bauen", teilt das Unternehmen mit. So wird sich German Free-TV Programmplaner Kai Ensen auch um Sixx kümmern. Die Marke Sixx  fällt in die Zuständigkeit von Sanela Smailhodzic, die zugleich die Leitung Brandmanagement der German Free-TV-Holding inne hat. Um die Programmstrategie kümmert sich Peter Schumann. Die Unterhaltung bei Sixx fällt in den Bereich von Jobst Benthues, der als Senior Vice President Entertainment die Unterhaltung der German Free-TV  verantwortet und Chef der konzerneigenen Produktionsfirma Red Seven ist. Um die Kommunikation kümmert sich Tina Land, stellvertretende Leitung der Entertainment-Kommunikation bei der German Free-TV.