Foto: ARD/Barbara BauriedlDie deutsche Serie ist nicht tot. Sie ist mancherorts durchaus erfolgreich, kommt aber nicht immer so effektbeladen und spektakulär daher wie US-Ware à la "CSI". Hinzu kommt auch, dass einige der erfolgreichsten Eigenproduktionen deutscher Sender zwar beim Publikum außerordentlich beliebt sind, in der Debatte um neue Stoffe aus deutschen Landen allerdings kaum Beachtung finden. "Um Himmels Willen" ist eine dieser Serien.

In der werberelevanten Zielgruppe kommt die Sendung derzeit auf einen Marktanteil von etwas mehr als 8 Prozent und erreicht ein Publikum in einer Größenordnung von rund einer Million Zuschauern - mal mehr, mal weniger. Im Gesamtpublikum jedoch liegt das Format mit Janina Hartwig und Fritz Wepper in den Hauptrollen weit vorne. Mit bis zu 7,84 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 23,6 Prozent ist "Um Himmels Willen" auch mit seiner aktuellen neunten Staffel die erfolgreichste deutsche Serie.
 

 

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Auch im Ausland erweist sich "Um Himmels Willen" als Verkaufsschlager. In mehreren Ländern ist die Serie zu sehen. Unter anderem in Italien sind die Geschichten um Ordensschwester Hanna und Bürgermeister Wöller beim Publikum äußerst beliebt. Da wundert es nicht, dass die ARD nun eine zehnte Staffel produzieren lässt.

Die Dreharbeiten für weitere 13 Folgen beginnen in diesen Tagen in München, Landshut und Umgebung. Die neuen Folgen, die unter der Regie von Karsten Wichniarz und Ulrich König entstehen, sollen Anfang 2011 im Ersten zu sehen sein. Die Drehbücher stammen von Michael Baier. "Um Himmels Willen" wird vom MDR für das ARD-Gemeinschaftsprogramm Das Erste hergestellt.