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Männersender startet 2012

ProSiebenSat.1: Neuer Sender für "Best Ager" kommt

 

Nach dem Start des Frauensenders Sixx will sich ProSiebenSat.1 nun um Männer im besten Alter mit viel Geld kümmern. Im kommenden Jahr soll der neue Kanal an den Start gehen, kündigte Konzern-Boss Thomas Ebeling nun an.

von Alexander Krei
01.07.2011 - 09:19 Uhr

ProSiebenSat.1 will sich breiter aufstellen und verloren gegangene Marktanteile wieder aufholen. Dafür kündigte ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling nun den Start eines neuen Senders an, der sich vorwiegend an eine männliche Zielgruppe im Alter zwischen 45 und 65 Jahren richten soll - es handelt sich dabei nicht ganz um einen Sender für Senioren, wie ihn Sixx-Chefin Katja Hofem-Best indirekt bereits vor einigen Monaten in Aussicht stellte.

Mehr als ein Jahr nach dem Start des Frauensenders Sixx will ProSiebenSat.1 nun also die Männer erreichen - und auch hier soll Hofem-Best die Fäden in der Hand halten. Sie hatte vor ihrem Wechsel zu ProSiebenSat.1 bereits den Männersender DMAX für Discovery auf den Bildschirm gebracht. Ebeling selbst hat jedoch bereits eine Vorstellung, in welche Richtung sich der neue Sender entwickeln soll. "Ein Schuss DMAX, Sport 1, Arte und ProSieben", gibt der ProSiebenSat.1-Chef nun in der "Süddeutschen Zeitung" den Kurs vor.

"Zielgruppe sind Leute, die mit ProSieben groß geworden sind, denen aber manche Formate heute einfach zu jung sind", so Ebeling weiter. Bis zum Start des Senders wird allerdings noch einige Zeit verstreichen: Erst in der zweiten Jahreshälfte 2012 soll der neue Männersender an den Start gehen und dann nach Möglichkeit eine Lücke schließen. Der Grund: Die männlichen Entscheider, also die sogenannten "Best Ager", hat ProSiebenSat.1 zuletzt ein wenig vernachlässigt, obwohl sich mit dieser begehrten Zielgruppe viel Geld verdienen lässt.

Daneben wird es allerdings auch eine wichtige Aufgabe sein, den zuletzt arg unter die Räder gekommenen Sender Sat.1 wieder zu neuer Kraft zu verhelfen - auch mit neuen Gesichtern. "Die Fernsehtalente auf dem Bildschirm von heute sind oft schon die Talente von gestern", so Ebeling in der "SZ". Inwiefern das zu den jüngsten Neuzugängen Julia Leischik und Andrea Göpel passt, bleibt abzuwarten. Zugleich sagt Ebeling, er sei "für neue Formate, nicht für Retro-Fernsehen". Formate wie die wieder aufbereitete "Wochenshow" oder das Comeback von "Wolffs Revier" sprechen zumindest auf dem Papier derzeit jedoch noch eine andere Sprache.

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