Ich bin ein Star: Holt mich hier raus! © RTL
"Eis gebrochen"

Dschungelcamp 2012 mit deutlich mehr Werbung

 

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" war aus Quotensicht schon immer ein großer Erfolg - doch angesichts der geringen Werbeauslastung ließ sich das in der Vergangenheit kaum zu Geld machen. In diesem Jahr läuft es nun deutlich besser.

von Uwe Mantel
23.01.2012 - 17:09 Uhr

Es ist in diesem Jahr schon die sechste Auflage von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" - und jedes Mal holte das Format bislang hervorragende Quoten. Nur der Werbeverkauf lief in der Vergangenheit sehr schleppend. Gab es anfangs vor allem aufgrund zunächst negativer Berichterstattung noch großer Vorbehalte gegen das Format, so war es zuletzt unter anderem auch die unglückliche Lage gleich zu Jahresbeginn, in der im TV ohnehin weitgehend noch Werbeflaute herrscht, die für eine schlechte Buchungslage sorgte.

Auch in diesem Jahr schöpft RTL die Zahl der Werbeblöcke, die angesichts der Länge der Sendung möglich wären, nicht aus. Doch zumindest sind diese Blöcke besser gebucht als in den letzten Jahren. Dies bestätigte auch Matthias Dang,  stellvertretender Geschäftsführer des RTL-Vermarkters IP Deutschland im Interview mit Horizont.net. "Die harten Zahlen belegen, dass wir in etwa doppelt so viel Werbung haben wie im Vorjahr", so Dang. Schon im Vorfeld hatte IP freudig verkündet, frühzeitig auch alle Sonderwerbeformen verkauft zu haben, von Sponsoring bis zu Product Placement - wie kürzlich etwa bei den "Pick up"-Riegeln, die die Kandidaten als Belohnung erhielten, zu beobachten war.

Aus Sicht Dangs trägt die jahrelange Überzeugungsarbeit nun also endlich Früchte: "Wir haben uns Jahr für Jahr die Füße rund gelaufen und die Finger wund gewählt. 'Ich bin ein Star' war für uns jedes Jahr wieder eine Herausforderung in der Vermarktung. Wir haben versucht den Kunden zu zeigen, dass die Sendung unter dem Aspekt Comedy ein hervorragendes Umfeld ist. Und seit dem vergangenen Jahr haben diese Bemühungen endlich gefruchtet." Am stärksten ist die Nachfrage übrigens laut Dang erstaunlicherweise aus der Ernährungs-Branche, danach folgen Körperpflege und Telekommunikation.

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