Das Medienmagazin "V.i.S.d.P." will neue Wege gehen und stellt die wöchentliche Erscheinung als PDF- oder Flash-Datei ein. "V.i.S.d.P." werde "seltener kommen, aber zeitgemäßer sein", hieß es in einer Erklärung. "Es wird Videos, Animationen und Bilderstrecken enthalten, wir werden es üppiger, sorgfältiger und umfangreicher machen", kündigte Chefredakteur Sebastian Esser an. Es soll künftig auch möglich sei, das Magazin in App-Form auf Tablets lesen zu können.
"V.i.S.d.P." hat sich seit dem Start im Jahr 2004 mehrfach gewandelt. Als monatliche Zeitschrift gestartet, wurde das Magazin 2006 eingestellt und in ein wöchentlich erscheinendes PDF-Magazin umgewandelt. Seit dem Rückzug von Helios Media erscheint "V.i.S.d.P." verlagsubhängig. Es wurde zuletzt freitagmorgens an mehr als 20.000 Abonnenten kostenlos verschickt. Esser: "Seit fast drei Jahren arbeiten wir jede Woche an diesem Magazin. Das ist ein Glück, aber gleichzeitig ein Kreuz. Denn es macht neben Spaß auch Arbeit, und viel verdient haben wir nie", erklärte Chefredakteur Esser den Schritt.
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