Einsatz in vier Wänden © RTL/Axel Kirchhof
Letzter Drehtag

Nach 10 Jahren: RTL beendet "Einsatz in 4 Wänden"

 

Im Herbst 2003 dekorierte Tine Wittler zum ersten Mal in "Einsatz in 4 Wänden" ein Zimmer um, am vergangenen Freitag fiel nun die letzte Klappe: RTL wird keine weiteren Folgen mehr produzieren, wie Wittler selbst via Facebook verkündete.

von Uwe Mantel
15.06.2013 - 13:22 Uhr

Am Freitag gab RTL bekannt, die Wiederholungen von "Einsatz in 4 Wänden - Spezial", die für die kommenden Wochen noch den Mittwochabend füllen sollten, wegen sehr schwacher Quoten aus dem Programm zu nehmen. Doch der Freitag bedeutete für das Format noch einen weitreichenderen Abschied: Es war der letzte Drehtag für eine neue Folge, weitere werden nicht mehr produziert, wie Tine Wittler selbst auf Facebook schrieb.

"Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagen mein 'Einsatz'-Team und ich nach zehn Jahren heute 'Tschüs, Servus und Goodbye'. Soeben haben wir den allerletzten Produktionstag hinter uns gebracht! Wann die heute zu Ende gebrachte Folge ausgestrahlt wird, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass es erst einmal die letzte Folge war. DANKE an alle, die uns von 2003 bis heute die Treue gehalten haben, ob am Set oder vor dem Bildschirm!", ist auf der Facebook-Seite von Tine Wittler zu lesen.

"Einsatz in 4 Wänden" war am 13. Oktober 2003 zum ersten Mal bei RTL zu sehen gewesen, damals noch als halbstündiges Format im Vormittagsprogramm auf dem einstigen "Familienduell"-Sendeplatz. 2004 folgte der Wechsel in den Nachmittag, 2005 ging es mit den "Spezial"-Folgen, in denen keine einzelnen Räume mehr, sondern ganze Häuser umgestaltet wurden, dann in die Primetime. Während das Nachmittagsformat schon 2006 vom Bildschirm verschwand, verlängerte RTL das Leben der Primetime-Ausgabe, indem immer ausgefallenere und heruntergekommenere Anwesen renoviert wurden - garniert mit zunehmend effektheischerischen Titeln. Die letzte Staffel im vergangenen Jahr lag mit im Schnitt 13,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen dennoch auf einem für damalige RTL-Verhältnisse sehr schwachen Niveau, sodass das Aus nun nicht wirklich überraschend kommt.

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