Anne Gesthuysen und Sven Lorig © WDR/Monika Sandel
Abschied nach zwölf Jahren

"Moma": Anne Gesthuysen will wieder ausschlafen

 

Nach zwölf Jahren und mehr als 1000 Sendungen ist Anne Gesthuysen der Spaß am frühen Aufstehen vergangen. Zum Jahresende wird sie sich daher als Moderatorin des "ARD-Morgenmagazins" verabschieden. Ihre Nachfolgerin ist den Zuschauern bekannt.

von Alexander Krei
18.12.2014 - 12:43 Uhr

Neue Zeiten werden im kommenden Jahr für Anne Gesthuysen anbrechen. Die Moderatorin hat sich dazu entschieden, das "ARD-Morgenmagazin" nach mehr als 1000 Sendungen verlassen zu wollen. "Wenn es nur drei Stunden später losginge mit dem 'Morgenmagazin', dann würde ich mit Freuden die nächsten zehn Jahre weiter moderieren, denn das Moma ist mir natürlich sehr ans Herz gewachsen: Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge", sagte Gesthuysen, die die Zuschauer bereits an diesem Freitag zum letzten Mal an der Seite von Sven Lorig wecken wird.

"Mit Anne Gesthuysens Abschied endet eine Ära für das 'ARD-Morgenmagazin", so Martin Hövel, der die Sendung leitet. "Als absolut live-feste und starke Anchorfrau hat sie unser breites Themenspektrum immer äußerst kompetent und locker präsentiert. Sie ist eine Top-Journalistin, die von unserem Publikum besonders geschätzt wird. Das Moma verdankt ihr sehr viel." An neue Gesichter werden sich die Zuschauer allerdings nicht gewöhnen müssen: Das Moderatoren-Team um Sven Lorig, Till Nassif und Susan Link wird um Anna Planken erweitert, die bereits von 2010 bis 2012 feste Moderatorin der Sendung war und nun zurückkehrt.

Anne Gesthuysen begann bereits 2002 als Vertretungsmoderatorin beim "ARD-Morgenmagazin" und übernahm zwei Jahre später die Moderation dann ganz  In Zukunft will sich Gesthuysen vor allem ihrem zweiten Roman widmen. "Natürlich werde ich die Sendung vermissen, denn das Magazin mit seiner Mischung aus Politik, tagesaktueller Information, Sport, Kultur und einer kleinen Portion Irrsinn finde ich sehr sehr liebenswert", sagt sie und schiebt mit Blick auf den Arbeitsbeginn um 1 Uhr nachts ein großes "aber..." hinterher.

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