Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe © ZDF/Milenko Badzic
"Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe"

ZDF/ORF: 15,5 Millionen für opulenten Dreiteiler

 

60 Burgen, Schlösser, Kreuzgänge und mittelalterliche Straßenzüge, 3000 Komparsen, 550 Pferde, 800 Kostüme und 100 Rüstungen - beim historischen Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" wird nicht gekleckert.

von Uwe Mantel
06.08.2015 - 12:09 Uhr

Am Mittwoch haben in Österreich die Dreharbeiten für einen opulenten historischen Dreiteiler mit dem Arbeitstitel "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" begonnen. Um das hohe Budget in Höhe von 15,5 Millionen Euro stemmen zu können, haben sich mehrere Partner zusammengefunen: ZDF, ORF, Beta Film und MR Film. Erzählt werden soll eine mitreißende Liebesgeschichte des ausgehenden Mittelalters. Regie führt Andreas Prochaska, der für "Das Wunder von Kärnten" einst unter anderem mit dem International Emmy ausgezeichnet wurde.

Berlinale Shooting-Star Jannis Niewöhner spielt an der Seite von Tobias Moretti und dem französischen Schauspieler Jean-Hugues Anglade, die weibliche Hauptrolle der bildschönen Marie von Burgund übernimmt die französische Nachwuchsschauspielerin Christa Théret. Die Dreharbeiten nach dem Drehbuch von Martin Ambrosch sollen voraussichtlich vier Monate bis Anfang Dezember andauern.

Zum Inhalt: 1477 fällt Karl der Kühne, Herrscher des Hauses Burgund, in der Schlacht um Nancy. Seine einzige Tochter Maria erbt das mächtigste Herzogtum des 15. Jahrhunderts. Doch als Frau kann sie nicht herrschen, nur ein Mann darf regieren - Maria muss also heiraten. Am Wiener Hof weiß Friedrich III., der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, dass Burgunds unermesslicher Reichtum der Schlüssel zur Macht ist. Er verlangt, dass sein Sohn Maximilian um Marias Hand anhält. Auch sein Gegenspieler, Ludwig XI von Frankreich, plant, seinen Sohn mit der jungen Herzogin zu verehelichen. Aber Maria will allein regieren, gegen jedes Gesetz, und auch Maximilian weigert sich, Spielball seines Vaters zu sein. Doch der Druck von außen ist übermächtig und beide erkennen, dass sie nur gemeinsam überleben können.

"Mit diesem großen Projekt setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseur Andreas Prochaska fort, die uns schon einen Internationalen Emmy beschert hat", erklärt Reinhold Elschot, stellvertretender Programmdirektor des ZDF. "Wir erzählen großes Kino im Fernsehen – und neben allen Intrigen, Schlachten und Kämpfen vor allem eine der schönsten Liebesgeschichten des Mittelalters." ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner ergänzt: "Authentisch, menschlich, erleb- und greifbar. Dieses internationale Großprojekt unter der Führung des ORF und in Zusammenarbeit mit dem ZDF erweckt europäische und österreichische Geschichte zum Leben und die Menschen, die sie damals geschrieben haben. Aus historischen Tatsachen, realistische und emotionale Fiktion zu kreieren, die alle menschlichen Aspekte verbindet und authentische Charaktere aus Fleisch und Blut hervorbringt, ist eine unglaubliche kreative Leistung. Es freut mich sehr, dass wir mit Martin Ambrosch und Andreas Prochaska zwei großartige und erfolgreiche österreichische Filmemacher für dieses Projekt gewinnen konnten. Damit liegt diese Herausforderung in den besten kreativen Händen, die wir uns dafür vorstellen konnten."

Oliver Auspitz, Produzent MR Film: "Eine der größten Liebesgeschichten, die in einer Zeit des Umbruches trotz jeglicher Hindernisse zu einem Leitbild für ein neues Weltreich in Europa geworden ist - wir wollen eintauchen und dem Zuschauer eine Zeitreise ins ausgehende Mittelalter samt seiner Protagonisten liefern, die er so noch nie erlebt hat." Und auch Beta-Film-Geschäftsführer Jan Mojto ist überzeugt von dem Großprojekt: "Die Beziehung zwischen Maximilian und Maria von Burgund fasziniert durch ihre Gegensätze: Österreichisches Mittelalter trifft auf flämische Renaissance, verarmtes Rittertum auf pulsierenden Handel und schließlich politisches Kalkül auf echte Emotionen - diese Pole gilt es zu verbinden. Dass das Regisseur Andreas Prochaska und seinem herausragenden deutsch-französischen Schauspielerensemble gelingen wird, daran habe ich keinen Zweifel."

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