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Netflix will Zahl der Eigenproduktionen verdoppeln

 

Im nächsten Jahr will Netflix die Zahl seiner fiktionalen Eigenproduktionen verdoppeln. Über 30 sollen es werden, wie Content-Chef Ted Sarandos nun in Aussicht stellte. Mit "Fuller House" und "Luke Cage" sind einige Produktionen schon angekündigt.

von Alexander Krei
08.12.2015 - 10:43 Uhr

Mit der gefeierten Politserie "House of Cards" hat sich Netflix weltweit ins Gespräch gebracht, doch inzwischen umfasst das Angebot weit mehr als nur vereinzelte Aushängeschilder. "Orange is the New Black" ist eine sehenswerte Serie, die im kommenden Jahr bereits in die vierte Staffel starten wird, und mit "Jessica Jones" oder "Master of None" hat der Streamingdienst erst kürzlich zwei vielversprechende Neustarts an den Start gebracht. Unterm Strich veröffentlichte Netflix in diesem Jahr 16 Eigenproduktionen - eine stattliche Anzahl, auf die manch kleiner Sender hierzulande sicher neidisch ist.

Doch an Ansicht von Netflix ist das erst der Anfang, denn im kommenden Jahr soll die Zahl der fiktionalen Eigenproduktionen nahezu verdoppelt werden. Das kündigte Ted Sarandos, Chief Content Office bei Netflix, einem Bericht von "The Verge" zufolge auf der UBS Media Conference an. Tatsächlich hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten bereits mehrere Neustarts in Aussicht gestellt, darunter die Neuauflage des Sitcom-Klassikers "Full House", die auf den Namen "Fuller House" hören wird. Hinzu kommen die Marvel-Serien "Luke Cage" und "Iron First" sowie das Hip-Hop-Drama "The Get Down".

Doch es sind keinesfalls nur Serien, die Netflix an den Start bringen möchte. Nach Angaben von Ted Sarandos befinden sich auch zehn Filme, 30 Kindersendungen sowie ein Dutzend Dokumentationen in Planung. Den möglichen Vorwurf, künftig auf Quantität statt Qualität zu setzen, wies der Inhalte-Chef übrigens gleich mal zurück. "Es ist nicht einfach nur ein großes Volumen", betonte Sarandos. "Das ist Qualität." Den Weg der Expansion will Netflix unterdessen weiter beschreiten. Das sei nötig, weil man nicht alleine um globale Rechte kämpfe, und ermögliche allerdings verstärkte Investitionen in eigene Programminhalte.

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