Neue Welt-Welt © WeltN24
Gemeinsames Markendach

"Behutsam vorbereiten": N24 wird erst 2017 zu Welt

 

Die geplante Umbenennung von N24 in Welt soll nach Angaben von Geschäftsführer Torsten Rossmann erst im kommenden Jahr erfolgen. Mit der Zusammenarbeit der Redaktionen ist er aber schon jetzt zufrieden.

von Alexander Krei
27.01.2016 - 10:21 Uhr

Die Integration von N24 und "Welt" schreitet weiter voran, doch mit der geplanten Umbenennung des Senders wollen die Verantwortlichen noch warten. "2016 ändern wir den Namen des Senders noch nicht. Wir wollen unsere Zuschauer ja auf dem Weg mitnehmen, und dazu ist es wichtig, dass wir sie von diesem Weg überzeugen", sagte Torsten Rossmann, Geschäftsführer von WeltN24 in einem Interview mit "promedia", das "medienpolitik.net" jetzt veröffentlichte. "Diesen Schritt geht man nur, wenn man wirklich davon überzeugt ist, dass in dem gemeinsamen neuen Markendach Welt eine einmalige Chance liegt: moderner und intelligenter Journalismus mit einem klaren Markenversprechen über alle Kanäle hinweg. Das kann derzeit in ganz Europa niemand sonst. Dafür lohnt es sich sogar, unseren Nachrichtensender umzubenennen. Das wird voraussichtlich 2017 der Fall sein."

Im Frühjahr soll N24 zunächst ein angepasstes TV-Design erhalten, ehe in der zweiten Jahreshälfte die Online-Auftritte unter dem Namen "Welt" zusammengeführt werden. "Das ist dann wirklich eine ganz neue Seite. Hier werden sich Nutzer beider Communitys gleichermaßen wiederfinden und zu Hause fühlen", erklärte Rossmann. Schon seit Monaten werde an diesem Projekt gearbeitet. "Ich kann Ihnen versprechen, dass das neue Angebot mehr sein wird als die Summe seiner Teile. Bewegtbild wird in jedem Fall eine ganz große Rolle spielen." Die Zusammenarbeit der Redaktion werde schon jetzt immer enger. Auf die Frage, wie viel N24 inzwischen in der "Welt" und wie viel "Welt" in N24 stecke, sagte Rossmann: "Jeden Tag mehr. Wir arbeiten daran, dass sich diese Frage bald gar nicht mehr stellt." Selbst über zwei Standorte entwickelten sich zunehmend Gemeinsamkeiten, betonte der Geschäftsführer

Trotz der größeren Schlagkraft will Rossmann aber auch weiterhin nach 20 Uhr auf eine breite Nachrichtenberichterstattung verzichten. "Bei großen Nachrichtenereignissen senden wir auch nach 20 Uhr live. Prinzipiell ist unsere Primetime allerdings die Schiene zwischen 6 und 13 Uhr. Hier entwickelt sich der Tag, und das bilden wir ab. In Breaking-News-Situationen ist das beliebig ausdehnbar. Dass wir auch nach 20 Uhr jederzeit Breaking-News-fähig sind, haben wir zuletzt bei den Ereignissen in Paris und Hannover bewiesen. Gerade wenn es auf Schnelligkeit und Flexibilität ankommt, können wir unsere Stärken auch am Abend und in der Nacht ausspielen." Selbst "in härtesten Breaking-News-Situationen" sei das Team "inzwischen perfekt aufeinander eingespielt". Rossmann: "Das gibt uns, egal was passiert, Sicherheit und es stärkt das Miteinander."

Teilen

Kommentarbereich anzeigen
Montags: Aktuelles aus dem Milliardengeschäft Sport - präsentiert von Eurosport zum Sports-Update Dienstags: Neuigkeiten aus der Welt der Vermarkter und Agenturen zum Media-Update Mittwochs: Very british: Die News der Woche aus dem Vereinigten Königreich zum UK-Update Donnerstags: Die aktuellen Radio-Meldungen präsentiert von Radio NRW. zum Radio-Update Freitags: Die wichtigsten Nachrichten aus der US-Fernseh-Branche präsentiert von AXN zum US-Update Samstags: Ulrike Klode schreibt, was sie in ihrer Serienwoche bewegt hat zu Meine Woche in Serie Sonntags: Fernsehkritiker Hans Hoff über Aufreger und Programmperlen zum Hoff zum Sonntag
Mit den Newslettern der DWDL.de-Redaktion sind Sie werktäglich bestens informiert. Für die Rundum-Versorgung abonnieren Sie einfach alle Angebote oder wählen den für Sie passenden Newsletter...
Name:
E-Mail:
Frage: 6 - 2 =

Ich möchte die folgenden Newsletter erhalten:
Sie können sich jederzeit wieder abmelden. Beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.