18 Jahre lang begleitete das Anrufer-Gewinnspiel "Superball" die Zuschauer der Sat.1-Morgenmagazine. Erstmals wurde das Videospiel, bei dem die Zuschauer einen rollenden Sat.1-Ball per telefonischer Anweisungen an entgegen kommenden Hindernissen vorbeisteuern muss, 1988 gespielt, als die Sendung noch "Guten Morgen mit Sat.1" hieß, bis 2006 war das Spiel dann fester Bestandteil der Sendung, ehe man den "Superball" durch andere Spiele ersetzte.

Doch nun feiert der Klassiker sein Comeback - wenn auch in modernisierter Form und nicht mehr täglich. Der "Superball" rollt künftig immer freitags. Die Zuschauer, die sich telefonisch oder per SMS zunächst registrieren müssen und dann per Zufallsgenerator ausgewählt werden, geben die Spiel-Kommandos - also "links" und "rechts" - dann allerdings nicht mehr telefonisch durch (was aufgrund des Zeitversatzes bei diversen Übertragungswegen auch nur noch schwer möglich wäre), sondern über eine Website.

Es bleibt aber dabei, dass sie den Sat.1-Ball nicht selbst steuern, sondern die Anweisungen weiterhin an die Moderatoren und Moderatorinnen Alina Merkau, Marlene Lufen, Matthias Killing, Jochen Schropp, Chris Wackert oder Karen Heinrichs gegeben werden, die diese mit Hilfe eines Joysticks mit verbundenen Augen ausführen. Wie auch in der Vergangenheit gilt es, drei Level mit steigender Geschwindigkeit zu überwinden. Jeder "Superball"-Teilnehmer erhält automatisch einen Tagespreis, schafft er alle drei Levels, erhöht sich sein Gewinn um den wöchentlichen Jackpot von 20.000 Euro. Wird der Jackpot nicht geknackt, wächst er jeweils um 1.000 Euro.