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Nun auf Basis des Urheberrechts

Springer klagt erneut gegen Adblock-Betreiber Eyeo

 

Der juristische Kampf gegen den Adblock-Betreiber Eyeo blieb bislang erfolglos, doch bei Springer will man sich nicht geschlagen geben. Nun versucht man mit Wettbewerbsrecht nicht weiter kam, versucht man es nun unter Berufung aufs Urheberrecht

von Uwe Mantel
08.04.2019 - 13:37 Uhr

Der Adblock-Plus-Betreiber Eyeo sieht sich der nächsten Klage durch Axel Springer gegenüber. Nachdem der Konzern mit einer Klage wegen unlauteren Wettbewerbs zuletzt gescheitert ist, versucht man es nun auf einem anderen Weg und wirft Eyeo Verstöße gegen das Urheberrecht vor, wie "Horizont" berichtet. Eine entsprechende Klage wurde beim Landgericht Hamburg eingereicht.

Werbeblocker würden die "Programmiercodes von Webseiten" verändern und damit "direkt in das rechtlich geschützte Angebot von Verlagen" eingreifen, zitiert "Horizont" Claas-Hendrik Soehring, Leiter Medienrecht bei Springer. Springer wirft Eyeo seit langem vor, eine zentrale Finanzierungsgrundlage von Journalismus zu beschädigen.

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