Kayhan Özgenc, Jan C. Wehmeyer und Lars Petersen © Springer
"Offensive für Relevanz"

Investigativ-Team der "BamS" wechselt zu "Business Insider"

 

Axel Springer will "Business Insider" in Deutschland zu mehr Relevanz verhelfen. Im Zuge dessen wechselt das Investigativ-Team der "Bild am Sonntag" 2020 auf die Seite des Onlinemagazins. Noch im Dezember soll zudem ein Relaunch erfolgen.

von Alexander Krei
04.12.2019 - 11:33 Uhr

Das Investigativ-Team der "Bild am Sonntag" wechselt innerhalb des Springer-Konzerns zum deutschen Ableger von "Business Insider". Wie der Verlag bestätigte, werden Kayhan Özgenc, Jan C. Wehmeyer und Lars Petersen ab Januar 2020 für das Digitalmedium arbeiten. Darüber hinaus sollen sie in wichtigen Positionen auch Verantwortung für die Weiterentwicklung der Redaktion übernehmen, heißt es. Springer sieht in dem Schritt eine "Offensive für journalistische Qualität und Relevanz".


So wird Kayhan Özgenc, der das Investigativ-Ressort der "Bild am Sonntag" seit 2011 leitet, stellvertretender Chefredakteur von "Business Insider Deutschland". Jan C. Wehmeyer übernimmt die Aufgabe des Investigativchefs und wird zudem Mitglied der Redaktionsleitung, Lars Petersen wiederum übernimmt zusätzlich die Ressortleitung Politik.

"Kayhan, Jan und Lars gehören zu den besten Wirtschaftsjournalisten in Deutschland und stehen genau dafür, was 'Business Insider' auch in Deutschland stark machen soll: Recherche und Relevanz", erklärten die Chefredakteure Romanus Otte und Jakob Wais. "Unser Ziel ist es, 'Business Insider' Deutschland zum beliebtesten Wirtschaftsmedium für junge Erwachsende zu machen. Wir wissen, dass wir noch nicht am Ziel sind. Umso mehr freuen wir uns, dass Kayhan, Jan und Lars über ihre investigative Arbeit hinaus in herausgehobenen Positionen auch Verantwortung für die Redaktion von 'Business Insider Deutschland' übernehmen."

Noch im Dezember plant "Business Insider" einen Relaunch der Website, der zugleich als Startschuss für eine Produktoffensive im kommenden Jahr gesehen werden soll. Neu hinzu kommt der Schwerpunkt "Better Capitalism", nach dem Vorbild von "Business Insider" in den USA mit den vier Sektionen Umwelt, Arbeitswelt, Technologie und Ökonomie. Auch ein Ausbau der Redaktion ist geplant.

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