In aller Freundschaft - Die Krankenschwestern © ARD/Uwe Köhn
Krankenschwestern müssen warten

ARD verschiebt "In aller Freundschaft"-Spin-Off bis 2021

 

Aus der für April geplanten Rückkehr von "In aller Freundschaft - Die Krankenschwestern" wird vorerst nichts. Das Erste hat die Ausstrahlung der Serie jetzt ins nächste Jahr verschoben - eine Reaktion auf die Corona-Pandemie.

von Alexander Krei
30.03.2020 - 16:10 Uhr

Eigentlich sollte "In aller Freundschaft - Die Krankenschwestern" ab Mitte April mit der zweiten Staffel im ARD-Vorabendprogramm auf Sendung gehen. Doch daraus wird nun erst mal nichts. Die Ausstrahlung neuer Folgen der Serien wurde jetzt auf bis ins nächste Jahr hinein verschoben, wir ein Sprecher des Ersten gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de bestätigte. Zu diesem Zeitpunkt wird die erste Staffel mehr als zwei Jahre zurückliegen. Stattdessen bleibt jetzt erst mal "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte", das erste Spin-Off der beliebten Krankenhausserie, donnerstags um 18:50 Uhr im Programm.

Zugleich beginnt die Sommerpause einige Wochen früher als geplant. "Durch die Corona-Pandemie kommt es bei vielen Vorabendproduktionen zu Drehpausen, deren Dauer und Auswirkungen auf die Programmplanung derzeit nicht absehbar sind. Um im kommenden Jahr einen hohen Anteil von Erstsendungen im Vorabendprogramm sicherzustellen, wird die neue Staffel 'In aller Freundschaft - Die Krankenschwestern' 2021 ausgestrahlt", heißt es aus München.

"In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" wird nach derzeitigem Plan bis zum 14. Mai zu sehen sein, zwei Wochen später sollen Best-of-Episoden der Serie folgen. Auch die Quiz-Schiene bleibt von den aktuellen Ereignissen nicht verschont: So wird die neue Staffel von "Gefragt - gejagt" schon am 4. Mai an den Start gehen und damit eine Woche früher als zunächst geplant. "Wer weiß denn sowas?" musste zuletzt eine Aufzeichnungspause einlegen - ohne Studio-Publikum machte eine weitere Produktion der beliebten Show nur wenig Sinn.

"Charité" statt DFB-Pokal

Im Zuge der Corona-Krise wird es in den nächsten Wochen außerdem noch zu weiteren Programmänderungen im Ersten kommen. Wo eigentlich die beiden Halbfinalspiele des DFB-Pokals übertragen werden sollten, werden am 21. und 22. April nun noch einmal alle sechs Folgen der ersten Staffel von "Charité" zu sehen sein. Dienstags wird im Anschluss an die "Tagesthemen" zudem noch einmal die Dokumentation "Die Charité - Geschichten vom Leben und Tod" wiederholt.

Einen neuen Sendetermin gibt es inzwischen auch für die mehrfach verschobene Doku-Reihe "Im Reich der Wolga". Diese soll am 20. und 27. April fortgesetzt werden. Am kommenden Montag läuft um 20:15 Uhr zunächst die Dokumentation "Stadt, Land, Fuchs". Frank Plasberg wird nach mehreren Sonderschichten mit "Hart aber fair" dann wieder wie gewohnt um 21:00 Uhr zu sehen sein - vorausgesetzt, die Aktualität macht den Programmplanern nicht erneut einen Strich durch die Rechnung.

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