Die ARD freut sich darüber, am gestrigen Wahlabend die genauesten Prognosen im Programm gehabt zu haben. So habe die Gesamtabweichung zwischen Prognose und vorläufigem amtlichen Endergebnis addiert für alle Parteien in Berlin bei nur einem Punkt gelegen, in Mecklenburg-Vorpommern waren es drei Punkte.
Diese Meldung nahm die ARD zum Anlass auch gleich die Vertragsverlängerung mit dem Meinungsforschungsinstitut bekannt zu geben. Auch in den kommenden fünf Jahren werden die ARD-Prognosen bei Landtags-, Bundestags- und Europaparlamentswahlen erstellt werden. Bereits seit 1997 kooperiert die ARD mit Infratest dimap.
Die Verlängerung des Wahlberichterstattungsvertrags umfasst auch den monatlichen "ARD-DeutschlandTrend" in den "Tagesthemen". "Unser wichtigstes Ziel ist es, Politik zu erklären. Und da sind wir zusammen mit Infratest dimap einen großen Schritt vorangekommen. Unsere Wahlanalysen und der monatliche DeutschlandTrend legen offen, warum Wähler sich entscheiden, wie sie sich entscheiden", sagt WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn, der in der ARD auch für die
Wahlberichterstattung zuständig ist.
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