Albrecht Schmitt-Fleckenstein © imago images / Sven Simon
Mit 59 Jahren gestorben

Trauer um früheren "ran"-Sportchef Schmitt-Fleckenstein

 

Im Alter von nur 59 Jahren ist Albrecht Schmitt-Fleckenstein gestorben. Er gehörte einst zum Gründungsteam von "ran" und arena, war dem TV-Sport aber auch in den letzten Jahren mit seiner eigenen Produktionsfirma eng verbunden.

von Alexander Krei
15.07.2020 - 23:35 Uhr

Trauer um Albrecht Schmitt-Fleckenstein: Der ehemalige "ran"-Sportchef ist im Alter von 59 Jahren in München gestorben. Schmitt-Fleckenstein gehörte in den 1990er-Jahren zum Gründungsteam von "ran". In dieser Zeit war er Chef vom Dienst, verantwortete den Live-Sport und leitete von 2003 bis 2006 die Sportredaktion. Danach folgte sein Wechsel zum Pay-TV-Anbieter Arena, für den er innerhalb weniger Monate eine komplette Sportredaktion aufbaute - ein Unterfangen, das nach nur einer Saison wieder beendet war.

"Über Jahre hinweg war Ali Schmitt-Fleckenstein ein prägender Kopf unserer 'ran'-Redaktion", schreibt der heutige "ran"-Sportchef Alexander Rösner in einem Nachruf bei "ran.de". "Ali war der "Mann im Ohr" von TV-Moderatoren wie Reinhold Beckmann, Johannes B. Kerner, Oliver Welke und Monica Lierhaus und führte sie souverän und kompetent durch die Live-Shows. Schmitt-Fleckenstein hat diesen jungen TV-Stars, aber auch den Sendungsmachern der zweiten, heutigen ran-Generation gezeigt und beigebracht, was gutes Live-Fernsehen ist. Und das immer mit guter Laune. Probleme - gab es nicht!"

Nun werde man ihn vermissen, "als Förderer, Mentor, kreativen Kopf und als Freund", so Rösner weiter. Auch nach seiner Zeit bei "ran" und Arena blieb Albrecht Schmitt-Fleckenstein dem TV-Sport verbunden - in Form seiner Firma thinXpool, die mittlerweile unter anderem redaktionell alle Inhalte für die Basketball- und Eishockey-Bundesliga sowie die 3. Fußball-Liga für Magenta Sport produziert. 

Auf Facebook nahm am Abend auch Sportkommentator Frank Buschmann Abschied von Schmitt-Fleckenstein. "Du warst so herrlich anders und immer positiv", so Buschmann, der einige Jahre lang für ihn arbeitete. "In Zeiten wie diesen hast Du einfach immer noch ein Ohr für Deine Mitarbeiter gehabt, hast kommuniziert, warst für sie da, hast ihnen geholfen. Nur Positives habe ich von Deinen Mitarbeitern gehört, als ich schon längst nicht mehr für Euch gearbeitet habe." Und weiter: "Viel zu früh bist Du gegangen und so richtig kann ich es immer noch nicht glauben. Eins aber verspreche ich Dir, ich werde nicht müde, Menschen zu erzählen, wie ein Chef auch sein kann."

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