Sooner © ContentScope
"Gegengewicht zu Netflix"

Neue europäische Streaming-Plattform Sooner ist gestartet

 

Eine deutsch-französische Betreibergesellschaft hat mit Sooner eine neue Streaming-Plattform an den Start gebracht. Und man spart auch nicht mit großen Worten: Der Dienst sei ein "Gegengewicht zu Netflix".

von Timo Niemeier
29.07.2020 - 17:51 Uhr

Der Markt der Streamingdienste ist weiter voll im Fluss. Branchen-Primus Netflix hat von der Corona-Pandemie profitiert und viele neue Kunden gewonnen, Prime Video wächst unter dem Dach von Amazon und darüber hinaus gibt es einige noch recht junge Player, etwa Disney+ oder HBO Max, letzterer ist allerdings nicht in Deutschland verfügbar. Nicht zu vergessen natürlich die Streaming-Plattformen der beiden großen deutschen Sendergruppen - TVNow und Joyn. Und nun gibt es mit Sooner einen weiteren Streamingdienst, der um Abonnenten buhlt. 

Bei Sooner handelt es sich um die Plattform der deutsch-französischen Betreibergesellschaft ContentScope, die dort Serien und Filme verfügbar machen will. Man selbst spricht wenig bescheiden von einem "Gegengewicht zu Netflix" und einer "echten Alternative zu etablierten Streamingdiensten". Jenseits des Mainstreams wolle man eine "große Auswahl an preisgekrönten Filmen, exklusiven Serien und Creative Documentaries" liefern. Die Rede ist von "preisgekrönten Filmen und Serien sowie Kurzfilmen und Dokumentationen aus der Arthouse- und Independentszene".

Viele der Inhalte seien bislang nur auf Film- und Serienfestivals zu sehen gewesen. Verfügbar ist Sooner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Webseite des Unternehmens ist zu entnehmen, dass es mit Sooner Benelux auch ein Angebot für Belgien, Niederlande und Luxemburg gibt. Auch in Frankreich soll der Dienst 2020 noch starten. Die Nutzer können Sooner 14 Tage lang gratis testen, danach fällt eine monatliche Gebühr in Höhe von 7,95 Euro an. Wer sich für ein Jahr bindet, zahlt rund 60 Euro, also fünf Euro im Monat. 

"Wir wollen mit unserem Angebot den interessierten Usern eine Alternative zu den etablierten Streamingdiensten bieten", sagt Andreas Wildfang, Geschäftsführer von ContentScope. "Dabei gehen wir weiter als andere Anbieter. Wir zeigen Unterhaltung jenseits von Stereotypen und engagieren uns für Inhalte, die jeden Aspekt unserer Gesellschaft repräsentieren. Sooner richtet sich mit seinem Programm an diejenigen, die anspruchsvolle Filme und Serien lieben." Neben ContentScope arbeiten auch Eyz Media und das französische Unternehmen Metropolitan Filmexport an der Streaming-Plattform. 

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