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"Business Insider" hört in den USA künftig auf den Namen "Insider", das hat Co-Gründer und CEO Henry Blodget nun gegenüber dem Portal "Axios" angekündigt. Die Änderung betrifft vorerst nur die US-Version der Nachrichtenseite, wie eine Sprecherin von Axel Springer gegenüber DWDL.de ankündigt. "Business Insider" gehört schon seit einigen Jahren komplett zum deutschen Medienkonzern. 

Mit der Änderung des Namens der Nachrichtenseite passt sich "Business Insider" dem Unternehmensnamen an, hinter dem Portal steht die Insider Inc. Durch die Umbenennung will man die Nachrichtenseite breiter aufstellen, die Berichterstattung aus der Wirtschaft soll aber auch in Zukunft wichtig bleiben. "Wir planen, die Investitionen in unsere Wirtschaftsberichterstattung deutlich zu erhöhen", sagt Blodget gegenüber "Axios". 

Ob das "Business" irgendwann auch aus dem deutschen Angebot verschwinden wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Auszuschließen ist es nicht, nun wird man sich aber erst einmal die Entwicklung in den USA unter dem neuen Namen ansehen. Erst im vergangenen Jahr hatte man hierzulande das Portal "Gründerszene" unter das Dach von "Business Insider" verfrachtet (DWDL.de berichtete). Im Oktober übernahm Insider Inc. den Newsletter-Anbieter Morning Brew, Springer sprach damals von einer "strategischen Expansion". Gegenüber "Axios" kündigte Blodget nun außerdem einige weitere, mögliche Übernahmen an. Sehr viel konkreter wurde der Insider-Chef aber noch nicht.

Gegründet wurde "Business Insider" im Jahr 2007, damals noch unter dem Titel "The Business Insider". Als Springer im Jahr 2015 rund 88 Prozent der Unternehmensanteile übernahm, legte man dafür 306 Millionen Euro auf den Tisch. Inzwischen gehört Insider Inc. komplett zu Springer.