Ohne die "Dschungelshow" im Rücken tut sich die neue RTL-Show "Täglich frisch geröstet" erwartungsgemäß wesentlich schwerer. Nachdem es schon am Dienstag für kaum mehr als acht Prozent Marktanteil reichte, fielen die Quoten zwei Tage später noch ein Stück schlechter aus. Auf gerade mal 6,9 Prozent belief sich der Zielgruppen-Marktanteil der Late-Night-Show, die damit sehr deutlich unter dem Senderschnitt lag. Insgesamt lachten nur 540.000 Zuschauer über Knossis Witze und damit nur noch etwa halb so viele wie vor einer Woche.

Leicht machte es RTL seinem neuen Moderator Jens Knossalla jedoch nicht, denn im Vorfeld blieben bereits zwei Wiederholungen von "Magda macht das schon" einstellig. "Täglich frisch geröstet" lag beim jungen Publikum zugleich deutlich hinter "Markus Lanz": Der ZDF-Talk trieb den Marktanteil des Mainzer Senders am späten Abend bei den 14- bis 49-Jährigen auf starke 11,7 Prozent. Insgesamt spielte Lanz mit 2,20 Millionen Zuschauern sowie 17,7 Prozent Marktanteil ohnehin in einer anderen Liga. Zuvor war schon "Maybrit Illner" mit 3,33 Millionen Zuschauern sowie einem Marktanteil von 14,8 Prozent erfolgreich. 

Einen durchschlagenden Late-Night-Erfolg ließ aber nicht nur RTL vermissen, sondern auch der Spartensender ZDFneo, wenngleich sich "Late Night Alter" dort spürbar erholt zurückmeldete. Auf immerhin 1,2 Prozent belief sich der Marktanteil der Show bei den 14- bis 49-Jährigen - das war der beste Wert seit der Anfang November ausgestrahlten zweiten Folge. Insgesamt blieben 200.000 Zuschauer dran, nachdem die "heute-show" zuvor von 590.000 Zuschauern gesehen wurde. Hier lag der Marktanteil beim jungen Publikum übrigens bei 2,1 Prozent. Der Spielfilm "Das Geheimnis meines Erfolges" kam um 20:15 Uhr schon auf 2,2 Prozent Marktanteil.

Luft nach oben besteht außerdem noch für "Das Gipfeltreffen" im Ersten: Die neue Comedyshow mit Torsten Sträter, Johann König und Olaf Schubert erreichte ab 23:35 Uhr 1,11 Millionen Zuschauer und 8,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. "Nuhr im Ersten" kam im Vorfeld jedoch noch auf 2,14 Millionen Zuschauer sowie 11,4 Prozent. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es für Nuhr mit 8,1 Prozent gut aus. Hier schaffte "Das Gipfeltreffen" danach noch 6,6 Prozent.