Foto: ProSiebenSAT.1 / H.RaunerIm dritten Quartal ging das Betriebsergebnis vor allem wegen gestiegener Kosten für Personal und Eigenwerbung von 50,5 auf 48,9 Millionen zurück. Zusätzlich belastete den Konzern die Rückzahlung einer früheren Anleihe, weshalb sich der Nettogewinn im dritten Quartal im entsprechenden Vorjahresvergleich von 23,7 auf 13,1 Millionen Euro fast halbierte.

Vorstandschef Guillaume de Posch betonte jedoch, dass der Konzern seine Werbeerlöse im traditionell saisonal schwächsten Quartal habe steigern können und gab sich zuversichtlich für die weitere Jahresentwicklung. Der Umsatz der Sendergruppe stieg im dritten Quartal um vier Prozent auf 431,3 Millionen Euro.


Sat.1 entwickelte sich im Vorjahresvergleich immerhin wirtschaftlich weiter erfolgreich: Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 4,3 Prozent auf 173 Millionen Euro, das Vorsteuerergebnis um 20 Prozent auf 29,5 Millionen Euro. Damit liegt Sat.1 weiter klar vor dem früheren Renditebringer ProSieben. Dort stieg der Umsatz nur leicht auf 149 Millionen Euro und büßte beim Vorsteuergewinn von 18,5 Millionen Euro über ein Viertel ein.

Traumergebnisse erzielten kabel eins und insbesondere N24: Kabel eins verzeichnete einen Umsatz von 52,5 Millionen und legte damit um satte 12 Prozent zu. Beim Vorsteuergewinn lang ein Plus von 30 Prozent. Das ist nur noch vom Nachrichtensender N24 übertroffen worden. Das Ergebnis vor Steuern legte hier um gleich 178 Prozent zu. Der Gesamtzumsatz von 21,1 Millionen bedeutet ein Wachstum von sieben Prozent zum Vorjahresquartal.