Im vergangenen Jahr riefen TV-Produzent Wolfgang Link und TV-Marketing-Expertin Sandra Lehner zum ersten Mal den "Independent Producers' Exchange" ins Leben - und nach der erfolgreichen Premiere gibt es in diesem Jahr nun eine Neuauflage. Am 18. und 19. September treffen in den Kölner MMC Studios wieder Format-Distributoren aus aller Welt auf TV-Produzentinnen und -Produzenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - und zwar vor allem diejenigen, die nicht den großen Konzernen angehören.

"Gerade kleinere und mittlere Produktions-Unternehmen sind als Teilnehmer am globalen Markt darauf angewiesen, im Wettlauf mit den Konzernen deren Wissensvorsprung gering zu halten und Schnittmengen für eine Zusammenarbeit zu finden. Dafür wollen wir – aus Leidenschaft fürs TV - eine Grundlage schaffen", erklären Link und Lehner zur Zielsetzung des IPXchange, der von den MMC Studios, runge.tv und Gatzke.Media gefördert wird.

Neben der Präsentation von TV-Formaten aus dem Unscripted-Bereich sind obendrein auch wieder Fachvorträge geplant. So wird Danny Fenton vom UK-Indie Zig Zag Productions in seinem Vortrag "The Science of Formats" seine Erfahrungen zur erfolgreichen Format-Entwicklung präsentieren. Der britische Format-Doctor und -Consultant Justin Scroggie, der u.a. "Chef in your Ear", "Sing my Song" und "Doctors vs. Internet" (mit-)entwickelt und betreut hat, wird im Interview über seine weltweite Arbeit – auch mit deutschen Produktionen - berichten und dabei verraten, wie es auch aus Deutschland heraus gelingen kann, vermarktbare Format-Titel an den Start zu bringen. 

Wolfgang Link: "Die Reaktionen auf die Premiere der IPXchange im März 2023 waren extrem positiv und ermutigend. Es kam zu Geschäftsabschlüssen, Co-Developments und länderübergreifenden Kooperationen. Damit haben die Teilnehmer selbst bewiesen, dass die Idee der IPXchange funktioniert und in die Zeit passt. Keine Frage also, dass wir mit Freude weitermachen." Sandra Lehner: "Die gegenwärtigen Entwicklungen und Strukturen der internationalen TV-Märkte machen es noch notwendiger, dass kleinere und mittlere Unternehmen sich international vernetzen und unterstützen. Wissenstransfer und Ko-Produktionen ermöglichen entscheidende Wettbewerbsvorteile."

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